Bürgermeister gedenkt Opfer der Weltkriege

Gedenkstunde am Mahnmal am Busdorfwall

© Stadt PaderbornKranzniederlegung, Daniel Höing, Busdorfwall

„Zieht nun in neue Kriege nicht, ihr Armen – als ob die alten nicht gelanget hätten.“ Mit mahnenden Worten wie diesen von Bertolt Brecht erinnerten die Schülerinnen und Schüler des Pelizaeus-Gymnasiums in der Gedenkstunde am Mahnmal Busdorfwall an die Sinnlosigkeit und Folgenschwere der Weltkriege. Bei der Kranzniederlegung durch Bürgermeister Heinz Paus waren auch Vertreter aus Stadt und Politik anwesend. Auch die Bläsergruppe der städtischen Musikschule trug zur Gestaltung der Gedenkstunde bei.

Mit einer Kerze für jede aktuelle Krisenregion, die neben dem Kranz am Mahnmal aufgestellt wurde, erinnerten die Schüler an die immer noch tagtägliche Gefahr des Krieges in der Welt. Die letzte Kerze sollte dabei an Paderborn und den verheerenden Bombenangriff von 1945 erinnern.

Paus bedankte sich bei allen Anwesenden für die Wertschätzung dieses „wichtigen Termins“. Frieden sei zudem nicht selbstverständlich und Krieg das Schlimmste, was Menschen passieren könne, so das Stadtoberhaupt. Ein herzlicher Dank galt auch den Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums, den Bläsern und Toni Baumhoer, der sich ehrenamtlich um die Herrichtung des Mahnmals kümmert.

Das Kriegerdenkmal am Busdorfwall ist direkt an der alten Stadtmauer errichtet worden. Auf einer Gedenktafel wird der 827 Opfer des Bombenkrieges gedacht. Das Denkmal soll außerdem an alle Opfer des Ersten Weltkrieges von 1914 bis 1918 und des Zweiten Weltkrieges von 1939 bis 1945 erinnern.