Ausbau des Hochwasserschutzes an der der Beke
Teilweise Sperrung von Wirtschaftswegen in Marienloh ab 18. November
Im Zuge der bereits laufenden Baumaßnahme der Stadt und des Wasserverbandes Obere Lippe (WOL) zur Verbesserung des Hochwasserschutzes entlang der Beke in Marienloh werden ab Dienstag, 18. November nacheinander einige Wirtschaftswege in Marienloh in Bereichen gesperrt. Begonnen wird am Dienstag an der Neuenbekener Straße ab dem Pfingststuhlweg bis „Mittelste Trift" als erster Bauabschnitt. Die Sportstätten in diesem Bereich bleiben aus Richtung Detmolder Straße anfahrbar. Es folgt die Sperrung der „Mittelste Trift“ nördlich der Beke als zweiter Bauabschnitt und im dritten Bauabschnitt wird der Bücklerweg ab „Mittelste Trift“ bis Belmer Weg gesperrt. Da das Radverkehrsnetz NRW teilweise über diese Wirtschaftswege verläuft, wird eine entsprechende Umleitung für Radfahrer ausgeschildert. Die Sperrungen dauern voraussichtlich bis zum Jahresende an.
Hintergrund für den Ausbau des Hochwasserschutzes der Beke ist, dass bei extremen Hochwasserereignissen das Wasser der Beke in Bereichen beidseitig über die Ufer tritt, wodurch Teile der Ortslage von Marienloh betroffen sind. Außerdem fließt das Hochwasser über das Sesker Bruch in Rothe- und Springbach ab, die das Wasser an die Pader weitergeben. Dadurch steigt die Hochwassergefahr im Unterlauf der Pader Richtung Schloß Neuhaus.
Mit den derzeit stattfindenden Baumaßnahmen sollen die unkontrollierten Abflüsse der Beke mittels Leitwällen, Flutmulden und Straßenaufhöhungen unterbunden werden. Das in nördlicher Richtung unterhalb des Gehöfts Zündorf fließende Hochwasser soll beispielsweise durch die Anlage von Wällen und Gräben zwischen dem Sportplatz Breite Bruch und der Neuenbekener Straße zur Lippe geführt werden.