Feierliche Eröffnung
Paderborner Volkshochschule nach zweijähriger Bauzeit am Stadelhof 8 neu eröffnet
„Die Zukunft unserer Ressourcen liegt in der Bildung – und diese braucht eine zentrale Verortung in Städten. Ich beglückwünsche die VHS zu ihrer neuen Heimat hier inmitten der Stadt“, freut sich Karl Jasper vom NRW-Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr bei der Eröffnungsfeier am Stadelhof. Es sei ein großer Traum gewesen, der nun für alle wahr geworden ist, so die Leiterin der Volkshochschule Paderborn, Petra Hensel-Stolz. „Der Charme des Projektes ist sicherlich, dass wir es hier mit einem für Paderborn historisch bedeutsamen Gebäudeensemble zu tun haben“, lobte Bürgermeister Michael Dreier in Anwesenheit von Vertretern aus Rat und Verwaltung die Fertigstellung. Viele Bürgerinnen und Bürger nutzten die Eröffnungsfeier zu einem Rundgang durch die neuen Räumlichkeiten. Für das musikalische Rahmenprogramm sorgten die „Unbewegten Beweger“.
Die rund 19.000 VHS-Teilnehmer pro Jahr werden nun in einem Gebäudekomplex lernen, der zu 20 Prozent neu gebaut wurde. „Die moderne Gestaltung erlaube eine belebte Nutzung“, so Hensel-Stolz, die sich auch bei ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern herzlich bedankte. Ein Dank ging auch an Dieter Honervogt „für die tolle Überzeugungsarbeit im Vorfeld“ sowie Heinz Paus, der sich stets für das Projekt eingesetzt hatte. Gedankt wurde auch Volker Hermann, Betriebsleiter des Gebäudemanagement Paderborn (GMP) sowie seinem Kollegen Peter Schwientek - der mit dem Projekt eng betraut war.
Durch die öffentliche Nutzung eines Denkmals war auch eine Förderung mit Drittmitteln möglich. Dreier: „Mit der Einbringung der Fördermittel konnten wir den Umbau der historischen Gebäudesubstanz in der Form durchführen, wie wir sie heute hier bewundern können. Karl Jasper, Leiter der Gruppe „Integrierte Stadterneuerung, Städtebauförderung und Denkmalpflege“ im NRW-Ministerium, habe sich „stets für das Vorhaben in Paderborn stark gemacht.“ Dreiers Dank galt auch Dr. Bettina Heine-Hippler vom Referat der praktischen Denkmalpflege des Landschaftsverbandes, die das Projekt begleitet hatte, dem Architekturbüro „Architektur-Werk-Statt“ und allen anderen, die das Vorhaben intensiv planerisch und von der bautechnischen Seite her umgesetzt haben.
Die Veranstaltung wurde mit Vorträgen von Thomas Günther, Denkmalbehörde Stadt Paderborn, Uwe Balhorn vom Architekturbüro und dem Fotografen Franz Alsters ergänzt.
Mit dem Umzug in die neuen Gebäude werden bei der VHS erstmals seit ihrer Gründung im Jahr 1946 Kursgeschehen und Geschäftsstelle an einem Ort vereint.