„Säulen II“ wird eröffnet

Ausstellung des Paderborner Arbeitskreises „FrauenKultur“

© Stadt PaderbornAusstellung

Schon die alten Griechen liebten die Säule. Die älteste ist die dorische Säule aus dem 7. Jahrhundert v. Chr. Wen wundert es da, dass auch die Künstlerinnen des Arbeitskreises „FrauenKultur“ der Gleichstellungsstelle Paderborn den Flirt mit der Säule wagen, einem architektonischen Phänomen, das uns auch heute noch auf Schritt und Tritt begegnet? Die Ausstellung „Säulen II“ wird am 19. September um 19.30 Uhr im Gewölbesaal (Forum Junger Künstler) des Bürgerhauses Schloss Neuhaus eröffnet und ist bis zum 3. Oktober zu sehen. Musikalisch wird die Vernissage von Julian Partzsch, Gewinner bei „Jugend musiziert“ am Fagott begleitet.

Das Säulen-Projekt des Arbeitskreises „FrauenKultur“ kommt als handfestes Recyclingprodukt daher. Die ursprünglichen Abfallprodukte, Rollen für Dachdeckerfolien, waren von phantasieanregender Wirkung. Die Künstlerinnen haben ihrer Kreativität freien Lauf gelassen und die Hartpappe-Stelen nach eigenem Gusto beklebt, bemalt, betextet, durchsägt, umhüllt und verkleidet. Der besondere Reiz daran ist die große Bandbreite und der Variationsreichtum der Ergebnisse bei identischem Ausgangsmaterial.

Teilnehmerinnen des Arbeitskreises sind: Renata Al-Ghoul, Dorit Asmuth, Margot Becker, Christel Brill, Brigitte Cramer, Roswitha Drees, Ute Frederich, Franny Grass, Renate Großerüschkamp, Petra Haase, Ilse Hartmann, Uschi Hecker, Natascha Hefenbrock, Silvia Hesse, Elke Jürgens, Marianne Jurke, Elisabeth Jux-Hiltrop, Renate Köhler, Monika Kopatz, Heidi Lange-Kallerhoff, Barbara Leiße, Marie-Luise Meister, Ulla Mersch, Gundi Menking, Christa Mertens, Renate Ortner, Maren Poser, Inge Ritter, Svetlana Tissen, Klara Maria Uhle, Birgit Voß, Rita Winkelmann, Elisabeth Wörpel-Neh und andere.

Der Arbeitskreis „FrauenKultur“ wurde im Jahre 2001 von der Gleichstellungsstelle der Stadt Paderborn ins Leben gerufen. Er ist ein Beispiel gelungener Netzwerkarbeit von Künstlerinnen in Paderborn und Umgebung. Im Laufe der Jahre hat der Arbeitskreis durch eine Vielzahl interessanter Projekte auf sich aufmerksam gemacht und ein reges und kreatives Treiben entwickelt.