Buchreihe "Denkmäler in Westfalen"

Denkmal-Fachmann besucht Baudenkmale in Elsen

© Stadt PaderbornFenster

Die Arbeiten an dem Buchprojekt "Denkmaltopographie Paderborn" schreiten voran.
In den nächsten Wochen wird Autor und städtischer Mitarbeiter Dr. Heinrich Otten seine Besichtigungstour für diese Publikation fortsetzen. Diesmal stehen alle Baudenkmale im Stadtbezirk Elsen im Fokus seiner Recherche.

Ein schönes Ergebnis liegt jedoch schon vor:
Gutsherrin von Köppen (Gut Ringelsbruch) stiftete 1904 für die Elsener Kirche drei prächtige Glasmalereien. Die mussten wegen Erweiterung der Kirche schon 1925 wieder ausgebaut werden. Zwei finden sich heute im Querhaus, das dritte, mittlere aber galt als verschollen. Dr. Heinrich Otten konnte es jetzt sehr wahrscheinlich identifizieren. Es ist eingebaut im Tauffenster der Kirche, das 1927 entstand. Der mittlere, spitzbogige Abschnitt ist das Fenster von 1904. Es zeigt die hl. Dreifaltigkeit - Gottvater, Jesus Christus und die Taube des hl. Geistes - sowie Maria und Johannes den Täufer. Auf neue Erkenntnisse hofft Dr. Otten auch bei seinen künftigen Besuchen in Elsen.

Die Reihe „Denkmäler in Westfalen“ hat das Ziel, alle Denkmäler eines Kreises oder einer kreisfreien Stadt flächendeckend, vollständig und kompakt darzustellen. In einer reich bebilderten Einleitung, einem alphabetisch nach Straßennamen geordneten Katalogteil und einem abschließenden farbigen Kartenteil werden alle Bau- und Kunstdenkmäler wie auch Denkmalbereiche dokumentiert. Die Publikation bildet den Beitrag Westfalen-Lippes zur bundesweiten Reihe „Denkmaltopographie der Bundesrepublik Deutschland“. Die Reihe dokumentiert seit den frühen 1980er Jahren in bisher fast 200 Bänden das bauliche Erbe der Bundesländer.