Das „canorusquintett“ im Schloss Neuhaus

Klassisches Bläserquintett mit Flöte, Oboe, Klarinette, Horn und Fagott.

© Uwe Neumann, Berlincanorusquintett, Uwe Neumann, Berlin

„Zum Abschluss der Kammermusik-Saison gibt es noch einmal wohlig schöne Klänge,“ verspricht Kulturamtsleiter Christoph Gockel-Böhner und kündigt für den kommenden Sonntag, 26. April, 18 Uhr im Schloss in Schloß Neuhaus das „canorusquintett“ an. Das Quintett hat seine Namen nach dem lateinischen Wort „canorus“, das soviel heißt wie „wohlklingend“. Man benutzt es zum Beispiel, um den Schöngesang von Singvögeln zu beschreiben. Deshalb werden in der Reihe „Musik und Museum“, die die Kammerkonzerte begleitet, diesmal auch einige entsprechende Exponate aus dem Naturkundemuseum ausgestellt. In der Pause dürfen die Konzertgäste sie auch zum Klingen bringen.

Das „canorusquintett“ ist ein klassisches Bläserquintett mit Flöte, Oboe, Klarinette, Horn und Fagott. Es wurde 2009 von Studenten der Musikhochschulen Hannover und Weimar gegründet, die sich aus dem Bundesjugendorchester kannten. Nach ersten Achtungserfolgen gewannen die Oboistin Leonie Dessauer und ihre vier männlichen Kollegen 2013 den ersten Preis beim Felix Mendelssohn Bartholdy Hochschulwettbewerb, ein Stipendium des Deutschen Musikrats beim Deutschen Musikwettbewerb und die Aufnahme in die Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler, die sie schließlich auch nach Paderborn führt.

Auf dem Programm stehen Werke von Franz Danzi, August Klughardt, Paul Taffanel und Anton Reicha. Lars Wolfram, selber Oboist, führt um 17.30 Uhr ins Programm ein. Karten zu Preisen zwischen 15,50 und 6,50 Euro sind im Vorverkauf im Ticket-Center am Marienplatz und an der Abendkasse erhältlich.