Die letzte Fuhre wurde angeliefert

Mineralstoffdeponie Atlas II hat Betrieb eingestellt

© ASPLetzter Anlieferer der Deponie Atlas, unbekannt, Deponie Atlas

Am heutigen Freitag, 24. April, rollen die letzten Lastwagen zur Mineralstoffdeponie Atlas (II. BA). Ab 15.30 Uhr wird nach über 15 Jahren die Annahme von Bodenaushub und Bauschutt eingestellt.
Auf dem Gelände des ehemaligen Steinbruchs am Atlas-Zementwerk nahm der Abfallentsorgungs- und Stadtreinigungsbetrieb Paderborn (ASP) am 1. Dezember 1999 den Betrieb der Boden- und Bauschuttdeponie auf.

„Unbelasteter Boden und Steine aus der Stadt Paderborn und der Gemeinde Borchen sowie Bauschutt aus dem gesamten Kreisgebiet wurden hier über viele Jahre äußerst kostengünstig, zu Gunsten der heimischen Bauwirtschaft, angenommen“, berichtet Dr. Dietmar Regener, stell-vertretender Betriebsleiter des ASP.
Nach rund 277.000 LKW-Ladungen und 2,25 Mio. Kubikmeter Boden und Bauschutt ist das ehemalige Steinbruchgelände nun verfüllt. Für den ASP sind die Arbeiten auf der Deponie damit aber noch nicht erledigt. Das Gelände wird für die Rekultivierung und Nachsorge vorbereitet. Anschließend ist geplant, die dann begrünte Fläche von rund 43.000 m² mit dem bereits
bestehenden Naherholungsgebiet „Monte Scherbelino“ zu verbinden.

Ab Montag, 27. April, werden Bodenaushub und Bauschutt an der neu geschaffenen
Inertstoffdeponie am Entsorgungszentrum „Alte Schanze“ angenommen. Diese Deponie wird vom Abfallverwertungs- und Entsorgungsbetrieb des Kreises Paderborn (A.V.E) betrieben.