Libori ein voller Erfolg trotz Sturmsamstag
Libori-Sparkassen-Feuerwerk erfreute sich großer Beliebtheit
Libori hat trotz des gestrichenen ersten Samstags etwa 1,5 Millionen Menschen aus ganz Deutschland angezogen. „Das Feuerwerk am vergangenen Sonntag stellte einen würdigen Abschluss des Festes dar“, zeigte sich Bürgermeister Michael Dreier glücklich. Kirche, Schausteller, Ordnungshüter und die Veranstalter der Stadt zogen bei der Fazit-Pressekonferenz ein rundum positives Fazit.
Michael Biermann, Pressesprecher der Polizei Paderborn, und Ralf Schmitz, Leiter der Feuerwehr, waren sehr erfreut über den friedlichen Verlauf der Festwoche. Einzig der Sturmsamstag führte zu einem Anstieg der Einsätze der Feuerwehr. Trotz des greifenden Sicherheitskonzeptes stieg die Anzahl der Taschendiebstähle von neun im vergangenen Jahr auf 24 in diesem Jahr an. Vermisst wird seit dem vergangenen Wochenende die Papstfigur, die dem Bonifatiuswerk entwendet worden ist. Die rund 100 Tonnen Müll wurden von insgesamt 21 Einsatzkräften des ASP in den frühen Morgenstunden beseitigt. „Durch die tolle Leistung der Reinigungskräfte entstand der Eindruck, es gäbe kein Volksfest.“, lobte Hans-Otto Bröckling, Vorsitzender der Schaustellervereinigung Paderborn, das Engagement des ASP.
Die Schausteller verzeichneten zwar ein Umsatzminus von fünf Prozent, waren jedoch in Anbetracht des ersten Libori-Wochenendes zufrieden. Der verkaufsoffene Sonntag erfreue sich stetig wachsender Beliebtheit und sei aus dem Rahmenprogramm nicht mehr wegzudenken, freute sich Anne Kersting, Vorsitzender Paderborner Werbegemeinschaft.
Zufrieden zeigte sich auch Peter Bronnenberg, Betriebsleiter des PaderSprinters, mit der Beförderung der Fahrgäste. Ungefähr 500.000 Besucher nutzten das Angebot des Öffentlichen Nahverkehrs und somit erreichte der PaderSprinter in etwa Vorjahresniveau. Auch das Park+Ride-Angebot wird immer beliebter, berichtete Bronnenberg: „Auf die 17 Prozent aus dem Vorjahr kamen dieses Mal noch acht Prozent drauf.“
Bürgermeister Michael Dreier dankte allen, die mitgeholfen haben, dass Libori so ein Erfolg werden konnte. Er lobte insbesondere den Krisenstab für die verantwortungsvolle Entscheidung, den ersten Samstag abzusagen. Die Sicherheit der Besucher und Beteiligten stand bei der schwierigen Entscheidung an oberster Stelle.