Internationales Lehrertreffen

Bürgermeister Michael Dreier begrüßt Lehrer aus Finnland, Estland, Spanien und Kroatien

© Stadt PaderbornGruppenfoto, Lukas Pieper, Rathaus Paderborn

Gemeinsam mit Jürgen Gärtner, Didaktischer Leiter der Gesamtschule Friedrich-von-Spee, hieß Bürgermeister Michael Dreier Lehrer aus Finnland, Estland, Spanien und Kroatien in Paderborn herzlich willkommen. Das internationale Lehrertreffen ist durch das Erasmus Plus Projekt „Inspiring Studies and Future Careers“ entstanden und dient dem Austausch von Erfahrungen.

Das Projekt stellt die Anstrengungen der Schulen in den Mittelpunkt, ihre Schüler bestmöglich auf den Arbeitsmarkt der Zukunft vorzubereiten. Dazu gehört moderner projektorientierter Unterricht in den MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) sowie eine individuelle Schullaufbahnberatung und eine Übergangsbegleitung für die Zeit zwischen der Schule und einer Ausbildung oder einer weiterführenden Schule.

Als gelernter Elektriker und Elektroingenieur mit einer gewissen Affinität zu den MINT-Fächern fühle er sich bei diesem Thema persönlich besonders angesprochen, betonte Dreier. Paderborn als Universitätsstandort ist bereits international gut aufgestellt. Rund 10 Prozent der Studenten an den Hochschulen haben ihr Abitur nicht in Deutschland gemacht. Außerdem bestehen Angebote, wie das internationale Abitur an dem Gymnasium von Schloß Neuhaus.
Die Orientierung an den MINT-Fächern hat für Paderborn zudem eine große Bedeutung. Durch die Vielzahl an Arbeitsplätzen in der wachsenden IT-Branche ist hier ein wichtiger Zusammenhang zu erkennen. Des Weiteren lobte Bürgermeister Michael Dreier die ausgeprägte Kooperation zwischen den Unternehmen und Schulen. „Paderborn ist eine Zukunftsstadt was neue Technologien angeht“, sagte Dreier.

In den nächsten Tagen werden im Zuge des Erasmus Plus Projekts Lehrer von der Gesamtschule Friedrich-von-Spee gemeinsam mit einer kleinen Anzahl an Schülern nach Finnland reisen. Auch hier soll es wieder zu einem Erfahrungsaustausch kommen. Weitere Treffen in Estland und Spanien sind bereits in Planung.