Einwohnerzahl steigt weiter an
Bevölkerungsentwicklung 2014 in Paderborn
Paderborn wächst, dass zeigen die Auswertungen der Statistiken aus dem letzten Jahr. Die Einwohnerzahl der Stadt Paderborn ist um 1.505 Personen (1,0 Prozent) angewachsen. Das ist der größte Anstieg seit 13 Jahren. Die Bevölkerungszahl liegt jetzt bei 147.180 Einwohnern, berichtet die Statistikstelle der Stadt Paderborn. Aufgeteilt werden kann diese Zahl auf 72.763 männliche und 74.417 weibliche Mitbürger.
Insbesondere die Anzahl der ausländischen Bewohner hat stark zum Wachstum beigetragen. Derzeit leben 14.358 Personen mit nicht-deutschem Pass in Paderborn. Das sind 1.247 (9,6 Prozent) mehr als am Jahresende 2013. Fast verdoppelt hat sich die Zahl der Mitbürger aus Syrien, von 336 Personen auf jetzt 733 Personen. Aber auch aus Polen, Rumänien und China sind viele Menschen neu zu uns gekommen.
Die „natürliche Bevölkerungsbewegung“ weist ein deutlich positives Ergebnis auf. Dabei war die Geburtenzahl mit 1.484 Neugeborenen die höchste der letzten zehn Jahre. Die Zahl der Sterbefälle ging dagegen im Vergleich zum Vorjahr um 40 zurück. Da auch die Menschen in Paderborn immer häufiger ein Alter über 80 Jahre erreichen, wird die Zahl der Sterbefälle in den kommenden Jahren voraussichtlich wieder ansteigen. Aus Geburten und Sterbefällen ergibt sich ein natürlicher Saldo von plus 323. Höher war der Geburtenüberschuss zuletzt im Jahr 2006.
Ein Großteil des Bevölkerungswachstums ist durch die sogenannten „Wanderungen“ bedingt. Dabei war die Zahl der rund 8.807 Zuzüge deutlich höher als im Vorjahr und sogar der höchste Wert seit 1995. Die Fortzugszahl ging gegenüber dem Vorjahr stark zurück, sodass sich ein Wanderungsgewinn von 1.182 Personen ergibt.
Unter den Stadtteilen hatten im vergangenen Jahr die Kernstadt mit einem Plus von 1.181 Personen und Schloß Neuhaus mit einem Plus von 143 Personen den größten Zuwachs. Nachfolgend kommen die Stadteile Wewer (plus 80), Elsen (plus 59), Sande (plus 32) und Marienloh mit einem Plus von 30 Personen. Neuenbeken (minus 22) musste dagegen Verluste bei der Einwohnerzahl hinnehmen. Benhausen und Dahl stagnierten.
Eine unterschiedliche Entwicklung der Altersgruppe konnte auch für das vergangene Jahr festgestellt werden. Die Zahl der Kinder und Jugendlichen zwischen 10 und 17 Jahren reduzierte sich um 1,9 Prozent. Alle anderen Altersgruppen wuchsen oder stagnierten. Am größten ist der Zuwachs mit 3,5 Prozent bei den Seniorinnen und Senioren ab 80 Jahren. Auch die Zahl der Kinder unter 3 Jahren hat auf Grund des starken Geburtenjahrgangs 2014 um 2,8 Prozent zugenommen.