Wachsendes internationales Engagement und multikulturelles Miteinander

Sitzung des Partnerschaftskomitees

© Stadt PaderbornPartnerschaftskomitee, Daniel Höing, gr. Rathaussaal

Dass Paderborn im internationalen Engagement und multikulturellen Miteinander Erstklassigkeit vorweisen kann, dürfte jedem Teilnehmer auf der diesjährigen Sitzung des Partnerschaftskomitees im Rathaus deutlich geworden sein. Neben den Freundeskreisen der Partnerstädte bereicherten auch die russischen und chinesischen Teilnehmer sowie Vertreter der italienischen, arabischen und rumänischen Freundeskreise die Runde.

Bürgermeister Michael Dreier, auch Vorsitzender des Komitees, lobte das bunte Veranstaltungsprogramm der Partnerstädte sowie seiner Freundeskreise und Gesellschaften: „Auch 2014 gab es zahlreiche Ereignisse und Begegnungen. In diesem Jahresrückblick wird deutlich, wie lebendig und ausgeprägt das Engagement ist.“ Im März beispielsweise wurde das 20-jährige Bestehen der Partnerschaft mit Debrecen im Rathaus gefeiert. Dazu sind auch andere Städte aus Deutschland eingeladen worden, die Partnerschaften mit ungarischen Städten pflegen. Die Stadt Belleville im Bundesstadt Illinois feierte ihr 200-jähriges Bestehen. Dreier folgte der Einladung des Bürgermeisters und konnte sich noch sehr genau an die ereignisreichen Tage seiner ersten Amerikareise erinnern.

Ende 2014 fand das internationale Partnerschaftstreffen in Paderborn statt. „Auch wenn wir leider keine Gäste aus Le Mans begrüßen konnten, entstanden doch lebhafte Diskussionen mit den Freunden aus Bolton rund um das Thema Klimaschutz“, so der Vorsitzende und blickte in freudiger Erwartung auf die Highlights in diesem Jahr. Das 25-jährige Bestehen der Partnerschaft mit Belleville, das 40-jährige Bestehen der Städtefreundschaft mit Bolton sowie das 50-jährige Vereinsjubiläum des Deutsch-Englischen Clubs sind die Höhepunkte, die die jeweiligen Freundeskreisvertreter in der Sitzung im großen Ratssaal nochmals ankündigten.

Auch die Schulen und Vereine weiten ihre Beziehungen zum Ausland immer weiter aus. So erlebte die Stadt viele Begegnungen mit Russland, Finnland und den Niederlanden.