Keine Hände, keine Langeweile!

Die Stadt Paderborn lädt zur Inklusionskonferenz mit Rainer Schmidt ein

© Stadt PaderbornInklusionskonferenz, Daniel Höing
© Johannes HahnRainer Schmidt, Johannes Hahn

Rainer Schmidt wird getreu seinem Motto „Keine Hände, keine Langeweile“ am Mittwoch, 18. März, um 16:30 Uhr im Hotel Aspethera, mit seinem humoristischen Vortrag den Einstieg in die Inklusionskonferenz der Stadt Paderborn gestalten. Zu der öffentlichen Konferenz sind alle Interessierten – ob nicht, direkt oder indirekt betroffen - herzlich eingeladen.

Humor, Schlagfertigkeit und Lebensfreude. Dies sind Eigenschaften, die Rainer Schmidt auszeichnen. Geboren ohne Unterarme und mit einem verkürzten Oberschenkel machte er sich auf in ein erfolgreiches, vielseitiges Leben in der Mitte der Gesellschaft. Rainer Schmidt nimmt sein Publikum mit auf eine einzigartige Reise in das Land der Inklusion. Sprachwitzig und spitz ironisch „kabarettiert“ der Pfarrer, Buchautor, und mehrfache Goldmedaillengewinner bei Paralympics, Welt- und Europameisterschaften. Er erzählt authentisch und natürlich ohne erhobenen Zeigefinger vom Glück und Pech des Außergewöhnlich-Seins.

Das Außergewöhnliche und nicht das Anderssein in einem Menschen zu sehen, macht den Inklusionsgedanken aus. Diesen Gedanken haben fünf vor einem Jahr gebildete Arbeitsgruppen verinnerlicht – aber wie macht man die gesamte Gesellschaft darauf aufmerksam?

Die Sensibilisierung der Bevölkerung für das breite Spektrum der Inklusion liegt allen Prozessbeteiligten besonders am Herzen. So stellen die Arbeitsgruppen sich und ihren Beitrag zur Umsetzung der Ziele der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) in den Bereichen „Bildung, Jugendhilfe und Schule“, „Freizeit, Kultur und Mobilität“, „Bauen und Wohnen“, „Arbeit, Ausbildung und Beschäftigung“ sowie „Dienstleistung und Kommunikation“ bei der Konferenz der Öffentlichkeit vor.
Ein Netzwerk von Vertreterinnen und Vertretern der Behindertenselbsthilfe, Verbänden, Organisationen, Vereinen, Trägern, und vielen Einzelpersonen stellt sich der Herausforderung, gemeinsam gemäß dem Leitsatz „Nicht ohne uns über uns“ über Inklusion zu reden und zu handeln.

Die Arbeitsgruppen haben auf der Veranstaltung außerdem die Möglichkeit, ihre Anliegen und Fragen an Politik, Verwaltung und weitere Beteiligte weiterzugeben.

Die Koordinierungsstelle bittet aus organisatorischen Gründen um Anmeldung zu der Inklusionskonferenz am 18. März. Die Anmeldung können Sie telefonisch unter 05251/88-1643 oder 88-2338, per Fax unter 05251/88-2050 sowie per E-Mail unter inklusionpaderbornde bis zum 13. März vornehmen.