Einstimmig für Plaza Europa
Marktausschuss hat Schulhof des Theodorianums erneut an einheimische Gastronomen vergeben
Zum Libori-Fest in diesem Jahr wird auf dem Schulhof des Gymnasiums Theodorianum erneut die "Plaza Europa" entstehen. Einstimmig hat sich der zuständige Fachausschuss der Stadt Paderborn am Mittwochabend dafür ausgesprochen. Die Premiere der einheimischen Gastronomen Karl-Heinz Militzer, Elmar Simon und Mario Voss im letzten Jahr findet damit eine Fortsetzung.
Im August des letzten Jahres hatte das Amt für Öffentlichkeitsarbeit und Stadtmarketing die Vergabe der Fläche erneut ausgeschrieben. Zum Bewerbungsschluss am 1. November lagen zehn Bewerbungen vor, von denen drei in die enger Wahl gezogen worden waren. Grundlage für die Bewertung durch den Fachausschuss waren die Anforderungen in der Ausschreibung und der jeweilige Ausprägungsgrad der einzelnen Ausschreibungspunkte bei den vorgelegten Konzepten sowie die Gesamtattraktivität.
Ulrike Heinemann, Vorsitzende des Betriebsausschusses und Ausschusses für Märkte und Feuerwehr, und ihr Stellvertreter Dieter Honervogt legten in einem Pressegespräch dar, warum die Konzeption des "Plaza Europa" den Ausschuss überzeugt hat. Der dem Libori-Fest eigene Europagedanke sei mit der Öffnung der „Plaza Euro“ („das Meer ist nicht genug“) für weitere Länder und landestypische Speisen vertieft. Im letzten Jahr war unter dem Motto „Reise rund ums Mittelmeer“ dieser Kreis deutlich eingegrenzt. Der Platz werde durch den geplanten Allee-Charakter (80 Palmen und Zypressen) klar strukturiert, die Pagoden würden völlig neu geordnet. Neue farbige Kulissen aus Holz als Nachbildungen landestypischer Häuserfronten und entsprechendem Licht werteten den Platz deutlich auf. Die Illuminierung des Theodorianums mit 100 farbigen Lichtquellen sorgten für eine harmonische Einheit von Platz und historischer Fassade. Die Bühne direkt an der Treppe solle mit zusätzlichem Kulturprogramm insbesondere auch tagsüber Besucher anlocken. Kleinkünstler sorgten dort tagsüber für Unterhaltung, Live-Musik von wechselnden Bands an den Abenden. Die Werbung werde deutlich zurückgefahren, solle sich einpassen. Die konstruktive Kritik aus dem Vorjahr sei von den Betreibern aktiv aufgenommen worden und sie hätten Maßnahmen angekündigt, die auf ein Konzept mit hoher Akzeptanz schließen lasse.