Für mehr Respekt im Umgang mit Menschen mit Behinderung

Einfache „Regeln“ für jedermann

© Stadt PaderbornSchülerteam, Christina Vetter

Mit der Frage „Wie trete ich einem Menschen mit Behinderung respektvoll gegenüber?“ beschäftigen sich sechs Schülerinnen und Schüler des Westfalen-Kollegs Paderborn. Sie haben im Rahmen ihres Projektes „Freizeit-Gestaltung und Inklusion in Paderborn“ Regeln entwickelt, die jedermann den Umgang miteinander – insbesondere im Hinblick auf den Umgang mit Menschen mit Behinderung – vereinfachen können.

Die Idee dazu ist im Laufe des zwei Semester umfassenden Projektes entstanden und wird nun umgesetzt: Plakate mit Umgangsregeln sollen vor allem Nicht-Betroffenen die Augen öffnen und für das Thema „Inklusion“ sensibilisieren: Dabei sind diese durch die Schülerinnen und Schüler bewusst provokativ und rebellisch gewählt.

Eine Regel wie beispielsweise „Deine Persönlichkeit besteht also nur aus deinem Aussehen? Nein? Dann reduziere mich doch auch nicht nur auf mein Handicap und lerne mich ernsthaft mit Interesse an mir kennen!“ können Paderborner Bürgerinnen und Bürger demnächst in der Innenstadt auf diesen Plakaten zu sehen bekommen.

Akzeptierende Umgangsformen und ein respektvolles Miteinander liegen auch der Arbeitsgruppe „Dienstleistung und Kommunikation“ im Inklusionsprozess „Mit uns zum Wir“ der Stadt Paderborn am Herzen. So haben das Schülerteam und die Arbeitsgruppe weitere Ideen zur Umsetzung des Projektes erarbeitet und wollen diese gemeinsam verfolgen und präsentieren.

Wer mehr zu dem Projekt erfahren möchte, kann sich gerne an die Koordinierungsstelle für Inklusion der Stadt Paderborn wenden. Ansprechpartner ist Stefanie Laufkötter unter der Telefonnummer 88-1643 oder per E-Mail inklusionpaderbornde.