Über Pinguine und die Antarktis
Kurzfilme um Naturkundemuseum
Anlässlich der Sonderausstellung „Glanzlichter“ (Naturfotografie, 16. Januar bis 6. April) werden am Sonntag, 25. Januar, um 11 Uhr drei kurze Naturfilme aus dem Bestand des Kreismedienzentrums Paderborn im Naturkundemuseum im Neuhäuser Marstall gezeigt.
Zunächst wird ein alter Schwarz-weiß-Film aus dem Jahr 1954 über Kaiserpinguine gezeigt (15 Minuten). Zu sehen ist das Leben der Kaiserpinguine während der Fortpflanzungszeit und bei der Aufzucht der Jungtiere. Nur wenn die Tiere im Sozialverband zusammenbleiben, ist ihr Überleben gewährleistet.
Es folgt ein 12minütiger Film aus dem Jahr 2001, der sich mit der Erdgeschichte der Antarktis befasst. Kilometerdick ist der Eispanzer, der das Gebiet heute bedeckt. Doch Spuren im Eis belegen, dass diese abgelegene Region vor 200 Millionen Jahren ganz anders aussah.
Zum Schluss wird noch ein 15minütiger Film über verschiedene Pinguin-Arten gezeigt. Diese flugunfähigen Vögel leben - entgegen weit verbreiteter Meinung - nicht nur in der eisigen Kälte der Antarktis, sondern haben auch tropische Lebensräume wie die Galapagos-Inseln erobert. Doch alle Pinguine haben damit zu kämpfen, dass ihr Lebensraum nur zeitweise Nahrung im Überfluss bietet und in bestimmten Monaten die Lebensbedingungen extrem schwanken können.