Familie und Beruf

Informationsfrühstück im Rathaus

© Stadt PaderbornInformationsfrühstück

Am Dienstag, 2. Juni, fand das „Informationsfrühstück Familie und Beruf“ für städtische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Historischen Rathaus statt. Zahlreiche Eltern waren mit ihren Kindern erschienen, um die Vorträge von Bürgermeister Michael Dreier, Gleichstellungsbeauftragte Dagmar Drüke, Kerstin Ludolph (ebenfalls Gleichstellungsstelle), Matthias Bewermeyer (Haupt- und Personalamt) und Andrea Lange (Jugendamt) zu verfolgen.

Bürgermeister Michael Dreier betonte, dass das Thema „Familie“ und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf eine besonders große Rolle für Paderborn spielt und ihm persönlich auch sehr am Herzen liegt. Das „Informationsfrühstück Familie und Beruf“ sei eine schöne Tradition, die nun schon zum neunten Mal unter der Leitung der Gleichstellungsstelle ausgetragen wurde. Um Familien weiterhin zu fördern, denke die Stadt Paderborn darüber nach, an dem neuen Verwaltungsstandort, der in den nächsten Jahren enstehen soll, eine Kindertageseinrichtung zu etablieren.

Gleichstellungsbeauftragte Dagmar Drüke stellte heraus, dass die Gleichstellungsstelle viele interne Fortbildungen für Eltern vorschlägt. Zudem informiert die Gleichstellungsstelle über verschiedene Arbeitszeitmodelle, die für Eltern sehr interessant sein können. Eine innerbetriebliche Kinderbetreuung am neuen Standort der Stadtverwaltung wird auch von der Gleichstellungsstelle angestrebt.

Kerstin Ludolph von der Gleichstellungsstelle stellte den „Stillwegweiser Paderborn“ vor, der als Postkartenformat in vielen Kliniken und Hebammenpraxen für Eltern ausliegt. Schülerinnen der Hebammenschule des St. Vincenz-Krankenhauses und die Gleichstellungsstelle der Stadt Paderborn entwickelten diesen Wegweiser, der einen Innenstadtplan mit 15 Stillorten zeigt.

Matthias Bewermeyer vom Haupt-und Personalamt wies darauf hin, dass die Stadtverwaltung seit 2009 als familienfreundliches Unternehmen zertifiziert ist und betonte, dass neue Ziele zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie für die nächsten drei Jahre in Kürze festgesetzt werden.

Andrea Lange vom Jugendamt veranschaulichte den „Kita-Navigator“ (www.kita.paderborn.de), der alle Kindertageseinrichtungen im Raum Paderborn umfassend darstellt. Mit Hilfe einer Suchfunktion können Eltern die passende Kita aussuchen und nach Eingabe der erforderlichen Daten lässt man sich online für einen Betreuungsplatz vormerken. Frau Lange verdeutlichte nochmals, dass ein Kind nach dem ersten vollendeten Lebensjahr einen Anspruch auf einen Betreuungsplatz und ab dem dritten vollendeten Lebensjahr einen Anspruch auf einen Kindergartenplatz hat.