Kräuterfrau im Kupferkessel
Beate von Sobbe lüftet Küchengeheimnisse
Zwar nicht im Programmheft zu finden, aber dennoch eine Bereicherung der Literaturtage ist die kurzfristig geplante Veranstaltung am Dienstag, 17. März, um 19 Uhr im Restaurant Kupferkessel in der Marienstraße zum Thema Kräuter und Gewürze.
Schon unsere Vorfahren wussten es: Ohne das richtige Gewürz ist auch der beste Braten keinesfalls wohlgeraten. Aber nicht nur für den guten Geschmack ist so manches Kraut gewachsen. Auch andere Wirkungen gedeihen der Menschheit zum Wohle. Volksweisheiten wie „Wer ewig leben will, soll im Mai Salbei essen“ oder „Wo die Kammer gekehrt, und Wermut gestreut, gewiss kein Floh zu verweilen sich traut“ fußen auf echtem Wissen.
Die Kräuterfrau und Brauchtumsforscherin Beate von Sobbe begibt sich auf eine kleine unterhaltsame Exkursion durch die Welt der Kräuter. Man erfährt unter anderem wie sie verwendet wurden, welche Wehwehchen sie linderten und warum zum Beispiel die Muskatnuss im Jemen gerade bei Männern sehr beliebt war.
Wie Kräuter und Gewürze heute die Küche verfeinern, kann man an Ort und Stelle im Kupferfessel selber testen. Und wem bei so herrlichen Köstlichkeiten wie selbstgeräuchertem Lachs mit Pfefferkruste, Cremesuppe von der Petersilienwurzel mit einem Hauch von Trüffel oder Fasan mit Wacholderjus und Bärlauch-Kartoffelpüree nicht das Wasser im Munde zusammenläuft, den kann auch kein Kraut mehr retten. Wer am kulinarischen Spaziergang nicht nur durch den heimischen Garten teilnehmen möchte, kann sich anmelden unter Tel. 05251/23685.