Museum für Stadtgeschichte: Am Sonntag letzter Tag im Museum Adam-und-Eva-Haus
Abschlussfest für große und kleine Bürgerinnen und Bürger
Nahezu 40 Jahre wurde die Geschichte Paderborns dort dargeboten, wo sie stattgefunden hat: mitten in der Stadt nahe des Paderquellgebietes. Im historischen Adam-und-Eva-Haus zeigt das Paderborner Stadtmuseum seit 1977 die Entwicklung der Stadt von den Anfängen bis zur Gegenwart. Das um 1560 errichtete Gebäude ist nicht nur das älteste erhaltene Fachwerkhaus Paderborns, sondern es zählt wegen der Schnitzereien und Malereien auch zu den schönsten Häusern der Stadt. 2016 erhält Paderborn ein neues Stadtmuseum Am Abdinghof. Schon am kommenden Sonntag, 29. März, schließt das Museum im Adam-und-Eva-Haus und lädt an diesem Tag alle kleinen und großen Paderborner Bürgerinnen und Bürger sowie Freunde des Museums ab 14 Uhr zu einem bunten Abschlussfest ein. Der Eintritt ist frei.
Erleben Sie Paderborner Schauspielerinnen und Schauspieler, die in historische Rollen der Stadtgeschichte schlüpfen, wie Harry Gruna, der den Erfinder des Morphiums, Friedrich Wilhelm Sertürner, spielt, Manfred Schlaffer, der den Jesuitenpater Friedrich Spee verkörpert, Antje Huißmann als Therese Pöhler und Ann Britta Dohle-Madrid, die als Pauline von Mallinckrodt auftreten wird. „Da, da, da, schwarz auf weiß“ heißt es bei der Darstellung des Paderborner Pressekrieges aus den Jahren 1879/80: Hier liefern sich Karsten Strack und Wolfgang Vahle ein heißes Rededuell mit Gero Friedrich und Christoph Gockel-Böhner als Chefredakteure des Westfälischen Volksblattes und der Paderborner Zeitung. Für gute Laune sorgt Klanghold vom Ostseestrand, der historische Musik vom 13. bis 17. Jahrhundert interpretiert. Er singt und lässt allerlei kuriose Musikinstrumente erklingen wie Sackpfeife, Drehleier, Laute oder Fidel. Esmeralda begleitet den Barden mit Trommel und Shruti-Box und bietet für Jung & Alt einen kurzen Mittelalter-Tanzkurs an.
Klein & Groß können zudem in der Schreibwerkstatt des Forums für Kunst und Spiel der Städtischen Museen mit Feder und Gänsekiel auf handgeschöpftem Papier eine historische Urkunde oder einen Brief anfertigen. Bei der beliebten „Kunstsprechstunde“ des Museums besteht die Möglichkeit kostenlos von Dr. Oliver Gradel Kunstgegenstände und unbekannte Schätzchen begutachten zu lassen (11-17 Uhr, Anmeldung erwünscht unter 05273/366121). Wer möchte kann sich auch als Adam oder Eva fotografieren lassen. Wie? Lassen Sie sich überraschen!