Wettbewerb für Neues Wohnquartier im Osten der Stadt - die Springbach Höfe

Preisgericht hat entschieden

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Im Osten der Großstadt Paderborn soll auf den heute noch landwirtschaftlich genutzten Flächen ein neues Wohnquartier mit etwa 600 Wohneinheiten entwickelt werden. Auf der rund 21 Hektar großen Fläche soll ein Wohnangebot entstehen, das vorrangig der hohen Nachfrage an Eigentumsbildung nachkommt: die Springbach Höfe.

Dieses Ziel soll überwiegend durch einen Mix aus freistehenden Einfamilien- und Doppelhäusern sowie Reihen- und Kettenhäusern erreicht werden. Darüber hinaus sollen Bereiche mit Geschosswohnungsbau, einem Standort für einen Nahversorgungsbetrieb und einer dreigruppigen Kindertagesstätte entwickelt werden. Ziel ist es, ein attraktives, innovatives und familienfreundliches Wohnquartier mit gemischter Baustruktur herzustellen, das städtebauliche Qualität sowie ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis der angebotenen Wohnungen und Einfamilienhäuser bietet. Das neue Wohnquartier soll sich auf besondere Art und Weise in die landschaftlich reizvolle Umgebung einfügen, darüber hinaus aber auch den Beginn des Stadtgebietes erkennbar machen.

Vor diesem Hintergrund lobte die Stadt Paderborn einen nicht offenen städtebaulich-freiraumplanerischen Wettbewerb aus. Dieser Wettbewerb fand am 6. Mai 2015 mit der Sitzung des Preisgerichtes im historischen Rathaus Paderborn seinen Abschluss. Unter dem Vorsitz von Heiner Farwick, Architekt und Stadtplaner aus Ahaus, besprach das Preisgericht insgesamt 15 Wettbewerbsbeiträge, die eine große Bandbreite an Lösungsvorschlägen zur Entwicklung der Wettbewerbsfläche erarbeitet hatten.

Mit dem 1. Preis wurde das Büro THOMAS SCHÜLER ARCHITEKTEN STADTPLANER aus Düsseldorf in Kooperation mit Faktorgrün Landschaftsarchitekten bdla, Freiburg ausgezeichnet. Der 2. Preis ging an bogevischs buero architekten und stadtplaner gmbh aus München in Kooperation mit den Landschaftsarchitekten Coqui Malachowska Coqui, Berlin. Das Büro BJP | Bläser Jansen Partner GbR aus Dortmund in Kooperation mit den Landschaftsarchitekten Gerber Architekten GmbH, Abteilung Landschaftsarchitektur Hamburg wurden mit dem 3. Preis ausgezeichnet. Des Weiteren sprach das Preisgericht eine Anerkennung für das Büro Wolfgang Chmiel Architekt und Stadtplaner, Braunschweig in Kooperation mit den Landschaftsarchitekten Uwe Michel plant, Hildesheim und das Büro pp a | s pesch partner architekten stadtplaner BDA|SRL, Dortmund in Kooperation mit den Landschaftsarchitekten brosk landschaftsarchitektur freiraumplanung, Essen.

Das Preisgericht würdigte der 1. Preis als besonderen Beitrag für die weitere Entwicklung, auf Grund derer im Verlauf des nächsten Jahres Planungsrecht geschaffen werden soll. Der Entwurf überzeugt durch seine klare Gliederung unterschiedlicher Funktionen und Nutzungen. Er bildet durch eine klare Randausbildung eine gute Lösung für den Übergang des Quartiers in den Landschaftsraum aus und bildet eine klar lesbare Stadtkante. Der Entwurf überzeugte durch eine klare städtebauliche Haltung und die Idee, in einem starken Raster eine große individuelle Vielfalt zu ermöglichen.

Alle Wettbewerbsbeiträge werden von Montag, 11. Mai, bis zum Mittwoch, 27. Mai, am Königsplatz 15 (Ladenlokal links) ausgestellt. Zu sehen sind sie dienstags bis freitags von 10 bis 13 Uhr und 14 bis 17 Uhr sowie samstags von 11 bis 14 Uhr

Am Dienstag, 19. Mai, um 18 Uhr findet ein Diskussionsabend mit Claudia Warnecke, Technische Beigeordnete der Stadt Paderborn, Heiner Farwick, Vorsitzender des Preisgerichts, und Thomas Schüler, dem 1. Preisträger des Wettbewerbes, im „Kulturraum Zwischenstand“ in Paderborn, Westernmauer 12-16 statt.