Streuobsttag im Haxtergrund mit Apfelsortenbestimmung
Seltene Lokalsorten gesucht
Rund um die Waldschule im Haxtergrund findet am Sonntag, 27. September, von 10 bis 17 Uhr der fünfte Paderborner Streuobsttag statt: eine gemeinsame Veranstaltung des städtischen Amtes für Umweltschutz und Grünflächen und der Biologischen Station Kreis Paderborn–Senne e. V.
Neben einer mobilen Saftpresse, die mitgebrachte Äpfel zu Saft verarbeitet, gibt es zahlreiche Attraktionen und Informationen zum Thema Apfel, Birne und Co. Für Verpflegung sorgen die Landfrauen mit auf den Aktionstag abgestimmten Leckereien. Ein Höhepunkt der Veranstaltung ist die Obstsortenbestimmung durch die Pomologin Lissy Mihaly aus Kaufungen bei Kassel. An einer Sortenbestimmung Interessierte sollten von einer Apfel- oder Birnensorte mindestens drei einwandfreie, sonnengereifte Früchte mitbringen. Für jede bestimmte Sorte wird ein Unkostenbeitrag von zwei Euro erhoben.
Wie in den vergangenen Jahren fahndet die Stadt Paderborn auch in diesem Jahr nach seltenen, lokalen Obstsorten und unterstützt damit das NRW-Projekt zum Erhalt der genetischen Vielfalt im Obstbau. Es werden Hinweise auf Standorte von Apfelsorten, wie dem Paderborner Seidenhemdchen, dem Elsener Rosenapfel, dem Bürener Zitronenapfel, oder der Liboribirne gesucht. Jeder, der Angaben zu typischen Lokalsorten machen oder sogar Beleg-früchte mitbringen kann, sollte am Streuobsttag zum Stand der Sortenbestimmerin kommen. Entsprechende Informationen werden auch gerne per E-Mail unter g.moritzpaderbornde entgegengenommen.