Einwohnerzahl Paderborns steigt weiter

Zuwachs in der ersten Jahreshälfte

Im ersten Halbjahr 2016 ist die Einwohnerzahl Paderborns weiter gestiegen. Exakt 149.834 Personen lebten am 30. Juni dieses Jahres in der Stadt. Das sind 226 mehr als noch Ende 2015. Im ersten Halbjahr 2014 waren im Saldo 616 Personen und im ersten Halbjahr 2015 513 Personen hinzugekommen. Damit liegt die Bevölkerungszahl in Paderborn weiter knapp unter der Marke von 150.000.

Aktuell leben 16.617 Menschen mit nicht-deutschem Pass in Paderborn. Das sind 60 mehr als am Jahresende 2015. Das entspricht einem Anteil von 11,1 Prozent der Bevölkerung. Die Zahl der Syrer ist um 157 auf 1.876 Personen angewachsen. Auch aus Afghanistan (+62, jetzt 358) und aus dem Irak (+32, jetzt 359) sind mehr Menschen in die Stadt gekommen. Deutliche Rückgänge sind dagegen bei den Personen aus Rumänien (-85), Serbien (-45) und Polen (-40) zu verzeichnen.

Die Geburtenzahl liegt mit 763 Babys wie im Vorjahr (757) auf hohem Niveau. Die Zahl der Sterbefälle ging mit 601 (Vorjahr 663) stärker zurück. Aus Geburten und Sterbefällen ergibt sich somit ein natürlicher Saldo von +162 (Vorjahr: +64).

Die sogenannten Wanderungen trugen dieses Mal den kleineren Teil zum Bevölkerungswachstum bei. Dabei war die Zahl der Zuzüge mit 4.108 nur geringfügig niedriger als im Vorjahr (4.128). Die Zahl der Fortzüge stieg jedoch deutlich an: 4.044 Personen verließen Paderborn, im selben Zeitraum 2015 waren es noch 3.679. Somit ergibt sich ein Wanderungsgewinn von 64 Personen.

Den stärksten Zuwachs unter den Stadtteilen kann mit Abstand Elsen (+168) verzeichnen. Es folgen Neuenbeken (+90), Wewer (+45) und Marienloh (+17). Die Ortsteile Schloß Neuhaus, Sande, Benhausen und Dahl stagnierten. Die Kernstadt musste im ersten Halbjahr einen deutlichen Verlust von 84 Personen per Saldo verzeichnen.

Bei den verschiedenen Altersgruppen war der Zuwachs bei den Seniorinnen und Senioren ab 80 Jahren mit 2,3 Prozent am stärksten. Es folgt aufgrund der hohen Geburtenzahl die Gruppe der unter Dreijährigen mit 1,5 Prozent.