Alanbrooke-Kaserne

Bezirksregierung und Stadt Paderborn prüfen Eignung für Flüchtlinge

Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl, Regierungsvizepräsident Gernot Berghahn und weitere Vertreter der Bezirksregierung Detmold haben sich am Donnerstagvormittag in Detmold mit Paderborns Bürgermeister Michael Dreier und weiteren Vertretern der Stadt Paderborn über eine mögliche vorüber gehende Nutzung der Alanbrooke-Kaserne in Paderborn als Unterkunft für Asylsuchende ausgetauscht. Wie Bezirksregierung Detmold und die Stadt Paderborn in einer gemeinsamen Presseerklärung berichten, stand im Mittelpunkt des Gesprächs die Vereinbarkeit städteplanerischer Überlegungen mit einer möglichen Nutzung als Unterkunft für Flüchtlinge.

Die Teilnehmer vereinbarten in dem anderthalbstündigen Gespräch, ergebnisoffen zu prüfen, ob Teile der Alanbrooke-Kaserne für die Unterbringung von Asylsuchenden geeignet sind. Von Seiten der Stadt Paderborn nahmen auch die Technische Beigeordnete Claudia Warnecke, Beigeordneter Wolfgang Walter sowie weitere Vertreter der Stadt Paderborn teil. Eine Entscheidung über eine Nutzung der Alanbrooke-Kaserne für Flüchtlinge ist definitiv nicht gefallen. Zunächst sollen Details zu den Voraussetzungen, Bedingungen und Konsequenzen einer möglichen Nutzung als Unterkunft gemeinsam geklärt werden. Zu entscheiden ist im Fall einer Nutzung als Flüchtlingsunterkunft auch, ob Land oder Stadt diese betreiben.

Die Stadt Paderborn wird die städtebauliche Entwicklung der Gesamtfläche in jedem Fall weiter vorantreiben. Die Bezirksregierung wird die Stadt Paderborn dabei mit Beratung und Informationen beispielsweise zu Fördermöglichkeiten unterstützen.

Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl dankt Bürgermeister Michael Dreier und den Vertretern der Stadt Paderborn für die Gesprächsbereitschaft. Sie betont, dass die Bezirksregierung die Kommune bei der städtebaulichen Entwicklung im Zuge der Konversion tatkräftig unterstützen wird. Für Bürgermeister Michael Dreier hat die Gesamtentwicklung der Fläche höchste Priorität, um die erste Herausforderung der Konversion erfolgreich zu meistern. Ziel müsse es sein, Arbeiten und Wohnen auf dieser exponierten Fläche so schnell wie möglich zu realisieren.