Sport mit den neuen Nachbarn in Benhausen
Eine Kooperation zwischen Flüchtlingsarbeit der Stadt, dem „Zeitgeschenk Benhausen“ und Skateline
Ein gemeinsames Sportprojekt von Flüchtlingen und Einheimischen startete jetzt in Benhausen. Die Idee dazu kam von Verena Kopp, Koordinatorin der Flüchtlingsarbeit der Stadt Paderborn, die auf die Unterstützung von Dirk Plogsties, Inhaber der Skateline Sportagentur in Paderborn, zählen konnte.
Die Teilnehmer der integrativen Sportgruppe dehnen und stretchen sich auf dem Sportplatz der Gemeinde und walken durch den Ort. Dabei sind auch die freiwilligen Helferinnen der Initiative „Zeitgeschenk Benhausen“, die das gesamte Walking-Programm in Eigenregie fortführen werden. Zweieinhalb Stunden wird in Benhausen gewalkt, gejoggt und geturnt.
Bei diesem Projekt geht es um vielerlei Dinge: „Es handelt sich dabei um eine gesundheitsfördernde Maßnahme, die Beschäftigung im Alltag bieten kann“, erklärt Verena Kopp. Weil Benhausen eine ländliche Gegend ist, seien die Freizeitmöglichkeiten der Flüchtlinge eingeschränkt. Der Sport kann allein oder in der Gruppe betrieben werden.
Durch die gemeinsame sportliche Betätigung in der Gruppe könne erreicht werden, dass Hemmschwellen abgebaut werden. Zudem solle dieses Projekt einen Signaleffekt haben, vor allem für die Bürger, die bisher keinen Kontakt zu Flüchtlingen hatten. Wünschenswert wäre, wenn sich die Bürger ihnen gegenüber öffnen und sie in ihre Gemeinschaft integrieren, so Kopp.
Das „Zeitgeschenk Benhausen“, so der Oberbegriff für die Flüchtlingshilfe vor Ort, wird von Verena Kopp auch in Zukunft unterstützt und nimmt gerne weitere Ehrenamtliche in seine Reihen auf.
Der besondere Dank richtet sich an Dirk Plogsties, der die Sporteinheit kostenfrei durchgeführt hat.
Einmal pro Woche werde nun gewalkt, durchgeführt in Eigenregie. Darauf ist Verena Kopp sehr stolz.