Solo für René Groebli
Konzertabend mit Dieter Nowak, Vibraphon und Schlagwerk
Den Besuch eines Konzertes und einer Ausstellung verbinden: Zurzeit präsentiert das Kunstmuseum im Marstall Schloß Neuhaus die Ausstellung „Early Work: Fotografien 1945-1955“ mit Schwarzweißfotografien des Schweizer Künstlers René Groebli. In Zusammenarbeit mit dem Paderborner Stadtmagazin das HEFT! findet am Freitag, 11. November, 18.30 Uhr, zur Ausstellung ein Konzertabend in der Konzertreihe „Solo für …“ mit dem Musiker Dieter Nowak statt.
An diesem Abend haben die Besucherinnen und Besucher die seltene Gelegenheit, eines der raren Solo-Konzerte des Paderborner Musikers zu erleben. Stilistisch bewegen sich Nowaks Kompositionen im Bereich der Jazz-, Latin- und Blues-Musik.
Im Solo-Konzert trifft Nowak auf die Fotografien von René Groebli, der zu den experimentierfreudigsten Persönlichkeiten der Fotogeschichte gehört. Groebli gelingt es in technischer Perfektion zu fotografieren, was nicht greifbar ist – Dynamik, Geschwindigkeit, Geruch, Stimmungen, Gefühle und Geräusche. Im Rahmen des Konzertes wird Nowak sich, neben der Darbietung eigener Kompositionen, auch von den Fotografien René Groeblis inspirieren lassen und Improvisationen darbieten. Zum Einsatz kommen sein 3-Oktaven-Vibraphon und diverse Schlaginstrumente wie Roto Toms, Bongos und Cymbals.
Dieter Nowak ist vielen als Vibraphonist des Liederabends „Not So Quiet“ am Theater Paderborn oder als Musiker in diversen Ensembles unterschiedlicher Genres bekannt. Als Dozent für Schlagzeug & Percussion war er 20 Jahre lang an der Universität Paderborn beschäftigt. Nowak studierte an der Detmolder Musikhochschule und machte dort seinen Abschluss als Staatlich geprüfter Musikschullehrer. Zudem erwarb er an der Hamburger Musikhochschule ein Zertifikat für Popmusik. Später studierte er an der Folkwang Musikhochschule und erweiterte seine Qualifikationen um ein Jazz Diplom.
Vor dem Konzert wird es einen kurzen Rundgang durch die Ausstellung mit Mira van Leewen geben. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.