Forellenquintett in der Städtischen Kammermusikreihe

Konzert am 20. November mit Notos Quartett und Sophie Lücke

© Tobias WirthNotos Quartett

"Seit 17 Jahren verantworte ich die städtische Kammermusikreihe in Paderborn – und nie stand das Forellenquintett auf dem Programm", ärgert sich Kulturamtsleiter Christoph Gockel-Böhner über sich selbst. Zeit, das schleunigst zu ändern!

Am Sonntag, 20. November, erklingt um 18 Uhr im Audienzsaal Schloß Neuhaus endlich das Werk, das ohne Frage eines der populärsten Stücke der Kammermusik ist und irgendwo zwischen Volksmusik, Salon und Romantik die Brücke schlägt. "Richtige Sommerferienmusik", findet Lars Wolfram, der um 17.30 Uhr eine Einführung gibt, "und das ausgerechnet von Schubert, der gefragt haben soll, ob es überhaupt fröhliche Musik gibt." Als zweites Werk des Konzerts steht das Klavierquartett A-Dur op. 26 von Johannes Brahms auf dem Programm.

Es spielt das Notos Klavierquartett aus Berlin, verstärkt durch Sophie Lücke mit dem Kontrabass. Das Ensemble hat von 2011 bis 2016 erste Preise, zweite Preise und Publikumspreise bei renommierten internationalen Wettbewerben in London, Florenz, Turin, Osaka, Harbin/China und Heerlen/Niederlande erspielt, sowie in der Londoner Wigmore Hall, im Concertgebouw Amsterdam und auf Einladung des Goethe-Instituts auch in den wichtigsten Metropolen Südostasiens konzertiert. Das sollte genügen, um für Paderborn qualifiziert zu sein.

Karten gibt es zu Preisen zwischen 17 und 7,50 Euro im Paderborner Ticket-Center am Marienplatz sowie an der Abendkasse.