Nachbarschafstfest in der Dietrichstraße

Familien aus Irak und Syrien begrüßt

© Stadt PaderbornNachbarschaftsfest

Beim Nachbarschaftsfest, das jüngst in der Dietrichstraße in Schloß Neuhaus gefeiert wurde, begrüßten die Anwohner neu zugezogene Familien aus Syrien und dem Irak. Paderborns Bürgermeister Michael Dreier war ebenfalls vor Ort und eröffnete das Nachbarschaftsfest.

Dieses Fest wurde in der Dietrichstraße gefeiert, da die zwei neu zugezogenen Familien, aus dem Irak und aus Syrien stammend, ihre Nachbarn zum gemeinsamen Kennenlernen eingeladen hatten.

Geplant ist, in dem Wohnhaus in der Dietrichstraße vier Familien mit Fluchthintergrund unterzubringen, welche sich in Mastbruch integrieren sollen. Ein erster Schritt wurde hier von den alten und neuen Nachbarn bereits getätigt: Sie folgten der Einladung und kamen mit Brot und Butter sowie herzlichen Willkommensworten auf Kaffee, Kuchen und kleine Snacks vorbei.

Organisiert wurde die Veranstaltung von der städtischen Koordinierungsstelle für Flüchtlingsangelegenheiten, aber auch die Geflüchteten selbst beteiligten sich aktiv an der Planung und Durchführung. So kochten die zwei Familien für ihre Nachbarschaft und bereiteten eine Rede vor, die sie eigenständig vortrugen.

Die anfängliche Skepsis gegen den Bau des Objektes mit vier Wohnungen scheint abgebaut. Das äußere Erscheinungsbild des Hauses lässt keine Rückschlüsse zu, dass es sich hier um ein städtisches Übergangswohnheim handelt.