Über die deutsch-französischen Beziehungen

Schülerinnen und Schüler lauschen dem Politikwissenschaftler Ménudier

© Stadt PaderbornVortrag Menudier, Lisa Zölzer

Junges Publikum im großen Saal des historischen Rathauses: Vergangenen Mittwoch hörten etwa 120 Schülerinnen und Schüler der Paderborner Gymnasien und Gesamtschulen dem Vortrag von Prof. Dr. Henri Ménudier zu. „Es ist schön zu sehen, dass sich viele junge Leute für den Austausch interessieren“, sagte der stellvertretende Bürgermeister Martin Pantke und begrüßte den Politologen sowie die anwesenden Schulklassen mit ihren Lehrern.

Der französische Professor und Politikwissenschaftler informierte auf Einladung der Deutsch-Französischen Gesellschaft Paderborn (DFG) rund um die deutsch-französische Zusammenarbeit. Unter anderem stellte er während seines Vortrages einen Vergleich zwischen dem französischen Staatsoberhaupt François Hollande und Bundeskanzlerin Angela Merkel her: Nicht nur die politische Karriere der beiden Politiker erläuterte er hierbei, sondern zum Beispiel auch die favorisierten Urlaubsziele. Die Geschichte ab 1945 sowie die aktuellen Probleme und Herausforderungen der deutsch-französischen Beziehung rundeten seinen Vortrag thematisch ab.

„Beide Länder tragen große Verantwortung gegenüber Europa“, machte Ménudier nochmals den Anwesenden bewusst. Deshalb lautete sein Appell an die jungen Leute, sich für Europa zu engagieren, Frankreich zu besuchen und auch gerne andere Länder in Europa und der Welt zu bereisen. Am Ende der Veranstaltung wollte der Professor auch von den Zuhörerinnen und Zuhörern erfahren, wie sie zu Europa und zu der derzeitigen Krise stehen.

Birgit Kelliger, Präsidentin der DFG Paderborn, war sehr erfreut, dass der Experte für die deutsch-französische Beziehung in Paderborn zu Gast war.