Ostfriedhof als magischer Ort

Zum Tag des Friedhofs am vergangenen Wochenende

© Stadt PaderbornTag des Friedhofs

Anlässlich des 150-jährigen Jubiläums des Ostfriedhofs fand auch in Paderborn der Tag des Friedhofs statt, der bundesweit jährlich am dritten Wochenende im September veranstaltet wird.

Wer am Wochenende neugierig der historischen Begräbniskutsche hinter zwei prachtvollen Friesen folgte, vernahm bald den faszinierenden Klang Ben Beckers sonorer Stimme. Am Samstag verwandelten Bestatter, Bildhauer, Gärtner, Lichtdesigner und Musiker den Ostfriedhof in einen magischen Ort. Anders als vermutlich viele Besucher erwartet hätten, standen an diesem Tag nicht interessante Denkmäler oder attraktive Herbstbepflanzungen im Mittelpunkt.

Aus der liebevoll sanierten Langenohlkapelle tönende Saxophonklänge machten neugierig auf diesen künftigen Veranstaltungsort und Vorträge entführten die interessierten Besucher in die spannende Geschichte. Bienenvölker und Baumbestand wurden sehr anschaulich erklärt und die Kinderbildhauerei und Pflanzaktionen luden zum Mitmachen ein. Über allem lag der Zauber farbiger Lichtspiele.

Die Stadt Paderborn organisierte einen stimmungsvollen Rahmen für einen ungewöhnlichen Tag des Friedhofs, dem auch das westfälische Herbstwetter nichts anhaben konnte. „Mit einem vielfältigen Programm wollten wir den Paderborner Friedhof als Ort der Trauer aber auch als geschichtsträchtige, innerstädtische Grünoase näher bringen“, sagte Claudia Warnecke, Technische Beigeordnete der Stadt Paderborn. „Dank des großen Engagements aller Beteiligten ist das hervorragend gelungen.“