Neuer "Kompass Flüchtlingshilfe" erschienen

Zweite Auflage des Werkes hilft bei der Suche nach richtigen Ansprechpartnern

© Stadt PaderbornKompass Flüchtlingshilfe 2. Auflage, Florian Düker

Der "Kompass Flüchtlingshilfe" geht in die zweite Auflage! Das Werk von Akteuren und für Akteure in der Flüchtlingshilfe hilft bei der Suche nach den richtigen Ansprechpartnern. Jasmin Herbst und Verena Kopp von der Koordinierungsstelle für Flüchtlingsangelegenheiten freuen sich darüber, dass die Seitenzahl deutlich gestiegen ist. Denn dies liegt am Zuwachs von ehrenamtlichen Initiativen, die sich sozialräumlich und standortspezifisch für Flüchtlinge engagieren.

„Es ist beeindruckend, dass sich die Zahl der Initiativen und Institutionen, die sich in der Flüchtlingshilfe engagieren, innerhalb eines Jahres nahezu verdoppelt hat“, sagt der Sozialdezernent der Stadt Paderborn, Wolfgang Walter. Der Zuwachs an bürgerschaftlichem Engagement geht weit über die prognostizierte kurzzeitige Hilfsbereitschaft hinaus und die Runden Tische der Flüchtlingshilfe sind überwiegend sehr gut organisiert. Bei Unterstützungsbedarf und Rückfragen steht die Koordinierungsstelle stets als Ansprechpartner zur Verfügung und begleitet ehrenamtliche Treffen.

„Bei der Neuauflage des "Kompasses Flüchtlingshilfe" ist deutlich geworden, wie viele neue Akteure sich aus unterschiedlicher Perspektive heraus darum bemühen, geflüchteten Menschen ein gutes Ankommen und Integration zu ermöglichen", betont Koordinatorin Verena Kopp. "Ein herzliches Dankeschön richtet sich daher an all diejenigen, die schon seit einem Jahr oder länger in der Flüchtlingsarbeit tätig sind und auch an diejenigen, die neu hinzugekommen sind."

Beim "Kompass Flüchtlingshilfe" handelt es sich um eine Momentaufnahme und Zweitauflage. Es ist geplant, das Sammelwerk weiterhin fortzuschreiben. Initiativen und Institutionen, die bislang noch nicht genannt sind und deren Daten in der nächsten Broschüre veröffentlicht werden sollen, können sich per Mail an fluechtlingepaderbornde an die Koordinierungsstelle für Flüchtlingsangelegenheiten wenden.

Berufsfreiwilligendienstleistender Josef Ernstberger war in den Entstehungsprozess der Neuauflage maßgeblich involviert und ist positiv überrascht von der Vielfältigkeit der Initiativen und deren Angebotspalette. Er sieht jeden Zusammenschluss als Multiplikator, welcher "Best-Practice-Beispiele" liefere und somit eine Vorbildfunktion einnehme.

Der Kompass ist wie gewohnt im FamilienServiceCenter im Historischen Rathaus, in der Städtischen Bibliothek am Kardinal-Degenhardt-Platz sowie im Büro der Koordinierungsstelle für Flüchtlingsangelegenheiten am Verwaltungsstandort Am Hoppenhof 33 kostenfrei erhältlich.