Seniorenunion Altena und Nachrodt-Wiblingwerde zu Besuch in Paderborn
Herzlicher Empfang im historischen Rathaus
Am Mittwoch, 9.August, besuchte die Seniorenunion Altena und Nachrodt-Wiblingwerde die Stadt an der Pader. Das Wetter zeigte sich von der besten Seite, als der 1. stellvertretende Bürgermeister Dieter Honervogt die beinah 50 Gäste am historischen Rathaus empfing. Bei anschließendem Kaffee gab Honervogt den Besuchern einen Einblick in die Kultur und Geschichte Paderborns.
Honervogt betonte bei der Präsentation der Stadt das gute Zusammenspiel von Geschichte und Moderne, das Paderborn ausmacht. Einerseits sei hier ein großer Teil Geschichte erhalten geblieben, wie man an dem 400 Jahre alten Rathaus sehen könne, andererseits erfülle sie als Universitäts- und Computerstadt die Kriterien einer zeitgemäßen Großstadt.
Daneben erfuhren die Gäste von der Internationalität der Stadt, denn Paderborn kann Bürgerinnen und Bürger aus 140 Nationen vorweisen. Die Stadt kann auf diesem Gebiet auch durch ihre sechs Partnerstädte, die sich zum größten Teil in Europa befinden, überzeugen. Es ist das „gute Miteinander“ sowohl innerhalb der Gesellschaft, als auch mit Gästen, das Paderborn auszeichnet.
Mit dem Stadionbau und dem Neubau des Theaters hat Paderborn zudem neue Voraussetzungen für den „Standortfaktor Kultur und Sport“ geschaffen. Doch neben den Fußballspielern des Heimatvereins habe die Stadt viele „tolle Spitzensportler und Breitensportler“ zu bieten, die man ebenso unterstützen müsse, so Honervogt. Deshalb kümmerte sich die Stadt Paderborn ebenso um den Bau von Hallen und Kunstrasenplätzen. In dem neuen Theater haben nach dem Umbau nun fast doppelt so viele Zuschauer Platz.
Zugleich brachten die Besucher in Erfahrung, dass sich die Stadt auch im Bereich Bildung ganz und gar nicht verstecken muss. Neben den neu entstandenen Schulzentren Reismann- und Pelizaeus-Gymnasium ist Paderborn auch in der Lage, allen anderen Zielgruppen entsprechende Bildungsangebote zu bieten. Beispiel dafür ist unter anderem die Universität, an der auch hier mit der Unterstützung der Stadt Paderborn neue Gebäude für Studierende und Lehrende entstehen.
Neben den Kultur-, Sport- und Bildungseinrichtungen wird nun auch in neue Wohngebiete, wie die Springbach Höfe, investiert. Bis 2030 wird in Paderborn ein Bevölkerungsanstieg bis zu 6.5% erwartet, weswegen nun neue, attraktive Wohnräume entstehen werden, um Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer an Paderborn zu binden und sie von der Stadt überzeugen zu können.
Zuletzt stellte Honervogt die Baupläne in der Innenstadt vor, die zur Zeit noch andauern. Nach dem Dom- und Marktplatz werden nun die Königsplätze umgebaut, damit Paderborn ebenso als attraktive Innenstadt mit guter Werbegemeinschaft beeindrucken kann.
Trotz des Zeitdrucks und straffen Zeitplans hörten die Gäste dem 1. stellvertretenden Bürgermeister interessiert zu. Nachdem auch CDU-Ratsmitglied Michael Pavlicic das Wort ergriff und näher auf die Historie der Stadt einging, machten sich die Besucher rasch wieder auf den Weg, um die Jesuitenkirche zu besichtigen.
Paderborn sagt „Danke“ für den netten Besuch aus Altena und Nachrodt-Wiblingwerde!