Innovative Ideen für Paderborn

Bürgerwerkstatt zum Thema „Digitale Stadt“ mit guten Ergebnissen

© Stadt PaderbornBürgerwerkstatt
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Bargeldloses Zahlen in öffentlichen Verkehrsmitteln, ein vernetztes Verkehrs- und Parkraum-Management oder ein besserer Schutz gegen Einbrecher dank Nachbarschaftshilfe: Das sind nur drei von zahlreichen Ideen, die Paderbornerinnen und Paderborner für die digitale Zukunft ihrer Stadt haben. Bei einer Bürgerwerkstatt im Rathaus entwickelten am Samstag auf Einladung der Stadt Paderborn rund 40 Interessierte Ideen und Konzepte für den vom Deutschen Städte- und Gemeindebund sowie dem Digitalverband Bitkom ausgerufenen Wettbewerb „Digitale Stadt“, an dem sich auch Paderborn beteiligt.

Zunächst bat Bürgermeister Michael Dreier die Anwesenden um ihre Unterstützung für die Wettbewerbsteilnahme. Er räume der Stadt Paderborn gute Chancen ein, sagte er, denn mit der Universität, dem Fraunhofer Institut oder auch dem Heinz-Nixdorf-Institut habe sie schon jetzt starke Partner an ihrer Seite. „Aber auch unabhängig vom Ausgang des Wettbewerbs soll ein nachhaltiger Prozess der Digitalisierung in Paderborn fortgesetzt werden“, sagte Dreier.

Mithilfe eines Impulsvortrags stimmte Burchard Kneilmann von der Unity AG danach auf das Thema Digitalisierung ein. Er erläuterte den bereits vorhandenen „digitalen Bestand“ in der Stadt und nannte unter anderem die Lernstatt Paderborn, die App der VHS oder das Handyparken als Beispiele, die für eine gute Ausgangslage sorgten.

Dass die Paderbornerinnen und Paderborner viele innovative Ideen für die digitale Zukunft ihrer Stadt haben, zeigte sich bei der anschließenden Arbeitsphase. In Gruppen wurde intensiv über digitale Lösungen nachgedacht, die die Lebensqualität für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt deutlich verbessern würden. An acht Stellwänden, die den Themenbereichen des Wettbewerbs zugeordnet waren, notierten sie ihre Ergebnisse und verteilten Punkte für die einzelnen Vorschläge. Hoch im Kurs stand im Bereich Mobilität beispielsweise der Wunsch nach einer abgasfreien Innenstadt. Beim Thema Sicherheit erhielt eine telefonische Hotline für potenzielle Gefahrensituationen viel Zuspruch und im Bereich Gesundheit konnte der Vorschlag eines passiven Notrufs über eine Sensorik in Haus und Wohnung punkten.

Die Ergebnisse der Bürgerwerkstatt werden nun vom Projektteam in die Bewerbung der Stadt Paderborn eingearbeitet. Weitere Anregungen und Ideen nehmen Christiane Boschin-Heinz (c.boschin-heinzpaderbornde, Tel.: 05251 / 88 1376) oder Michael Wahl (m.wahlpaderbornde, Tel.: 05251 / 88 1649) gerne entgegen.