LIBORI 2017: Auf dem Berg geht die Post ab
Aufregende Attraktionen auf der Libori-Kirmes vom 22. bis 30. Juli
Die besondere Mischung aus spektakulären Neuheiten und gelebter Tradition, die das Libori-Fest in Paderborn seit jeher ausmacht, spiegelt sich auch im diesjährigen Kirmestreiben wider. Von Samstag, 22. Juli, bis Sonntag, 30. Juli, reihen sich auf der Kirmesmeile altbekannte Fahrgeschäfte neben neuen Attraktionen.
Mit 48 Metern Höhe und 36 Gondeln zählt das Riesenrad der Firma Wilhelm und Söhne nicht nur zu den größten der Welt, sondern ist seit Jahrzehnten Blickfang des Liborifestes. Für Nervenkitzel sorgt der Jules-Verne-Tower. Der mobile Riesenkettenflieger mit einer Höhe von 80 Metern ist neu auf dem Markt und dazu ein echter Hingucker. Nichts für schwache Nerven ist auch das Fahrgeschäft „Jekyll & Hyde“, das Spaß auf 42 Metern Höhe und eine Spitzengeschwindigkeit von 130 km/h bietet. Bereits Kinder ab sechs Jahren können eine rasante Fahrt im „Hexentanz“ erleben. Eine Wildwasserbahn steht in diesem Jahr ebenfalls auf dem Liboriberg - „Auf Manitus Spuren“ geht es durch eine Kanallänge von 380 Metern. Neu mit dabei sind die Laufgeschäfte „Fuzzy’s Lachsaloon“, das sich über fünf Etagen erstreckt, und „Ghost“, eine Kombination aus Glas-Irrgarten und Geisterlabyrinth. Für Tradition steht das „Paderborner Pferdekarussell Anno 1886“, ein mehr als 100 Jahre altes Karussell mit liebevoll lackierten Holzpferden und Kutschen. Ebenso wenig wegzudenken wie das Pferdekarussell sind Kirmesklassiker wie Autoscooter, Breakdancer und Musikexpress. Für die kleinen Kirmesbesucher sorgen Kinderfahrgeschäfte und ein Trampolin für reichlich Abwechslung.
Libori vereinigt Kirmes, Markttreiben und kirchliches Fest zu einer traditionellen und hochkarätigen Veranstaltung und ist Paderborns „fünfte Jahreszeit“. Für das Volksfest auf dem Liboriberg und den Pottmarkt auf dem Markt- und Domplatz wurden aus rund 1.300 Bewerbern 154 Schausteller und 166 Marktkaufleute ausgesucht und zugelassen. Das gesamte Libori-Treiben findet auf insgesamt 3,6 Kilometern statt. Die Kirmesfront auf dem Liboriberg ist 1,6 Kilometer lang. Dazu kommen ein Kilometer auf dem Pottmarkt und ein weiterer Kilometer im Bereich Westernstraße, Jühenplatz, Marienplatz, Franz-Stock-Platz, Rathausplatz, Kamp und Grube. Die Atmosphäre dieses besonderen Festplatzes wird durch das vielfältige Angebot an Imbiss- und Ausschankgeschäften, Verlosungen, Ausspielungen, Schießwagen, Süßwarenverkauf und vieles mehr abgerundet.
Seit dem 9. Jahrhundert wird der Jahrestag der Kirchweihe auch als weltliches Fest mit Markt und volkstümlichem Vergnügen begangen. Religiöses Fest und weltlicher Markt mit Kirmes gehören also traditionell zusammen. Die Libori-Kirmes geht auf den 1521 ins Leben gerufenen „Magdalenenmarkt“ zurück. 1857 wurde die Kirmes auf den Liboriberg verlegt.
Die Kirmes auf dem Liboriberg kann am Eröffnungstag von 14 bis 24 Uhr und an den übrigen Tagen von 11 bis 24 Uhr besucht werden. Der Pottmarkt auf dem Markt- und Domplatz lädt am Eröffnungstag von 12 bis 20 Uhr, an den beiden Sonntagen von 11 bis 20 Uhr und an den übrigen Tagen von 9 bis 20 Uhr zum Bummel ein.