Deportation ist Thema

Ausstellung beginnt am Dienstag

© Stadt PaderbornAusstellung

Am Dienstag, 7. März, eröffnen Bürgermeister Michael Dreier und Landrat Manfred Müller die Ausstellung „Riga“ um 18.30 Uhr in der Schalterhalle des Einwohner- und Standesamtes der Paderborn Stadtverwaltung. Sie zeigt die Deportation von über 25.000 deutschen Juden nach Riga in den Jahren 1941/42, ihre Ermordung im Wald von Bikernieki und das Gedenken daran.

Bis einschließlich 7. April ist die Ausstellung montags von 7.30 bis 16 Uhr, dienstags und mittwochs von 8 bis 12.30 Uhr, donnerstags von 8 bis 12.30 sowie von 14 bis 18 Uhr und am freitags von 7.30 bis 12 Uhr zu sehen.

Die Ausstellung zusammengestellt hat das Deutsche Riga-Komitee. Es wurde am 23. Mai 2000 von den Repräsentanten von 13 deutschen Großstädten und dem Präsidenten des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge in Berlin gegründet. Berlin, Bielefeld, Dortmund, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, Kassel, Köln, Leipzig, Münster, Nürnberg, Osnabrück und Stuttgart waren daran beteiligt. Im Jahr 2001 traten noch Bocholt, Kiel, Lübeck, Wien, Bremen und die Stadt Paderborn dem Komitee bei.