„Armenischer Duduk trifft kurdisch-anatolische Saz“
Konzert im Rahmen "Klangkosmos Weltmusik NRW"
Vardan Hovanissian und Emre Gültekin, mehrfach ausgezeichnet und Meister ihres Fachs, starten ihre dreiwöchige Deutschlandtournee in Paderborn.
Am Sonntag, 2. April, um 18 Uhr treffen in der Aula des Gymnasiums Theodorianum melancholische Klänge der armenischen Oboe Duduk auf sensible Schwingungen der türkischen Bardenlaute Saz.
Vardan Hovanissian ist einer der größten Interpreten auf der uralten Oboe aus Aprikosenholz, die die Seele Armeniens repräsentiert. Er erlernte sein Instrument unter dem großen Duduk-Meister Khachik Khachatryan. Vor über zehn Jahren fand er seinen musikalischen Seelenverwandten in Emre Gültekin, der von Talip Özkan und seinem Vater, dem Barden Lütfü Gültekin, in die hohe Kunst der anatolischen Saz eingeweiht wurde.
Eine Freundschaft kann Grenzen überwinden. So ist „Adana“ - der Titel ihres Konzertprogramms - kein bloßer Verweis auf die Stadt, in der vor einem Jahrhundert die armenische Tragödie des Genozid stattfand. Adana steht auch für die Hoffnung der Musiker, dass Armenier, Kurden und Türken in Harmonie leben können. Adana symbolisiert Versöhnung und Freundschaft zwischen Kulturen, die viele Gemeinsamkeiten und Wurzeln haben. Dafür steht das harmonische Zusammenspiel der armenischen und türkischen Liedtexte mit dem melancholischen Ton des armenischen Duduk und der Virtuosität der kurdisch-anatolischen Saz.
Das Konzert wird gefördert vom Kultursekretariat NRW.
Das Kulturamt weist darauf hin, dass die Aula des Gymnasiums Theodorianum nur eingeschränkt barrierefrei ist. Die Höhe des Eintrittsgeldes bestimmen die Zuhörerinnen und Zuhörer selbst!
Weitere Informationen gibt es im Internet (www.klangkosmos-nrw.de).