Nachbarschaft, Partnerschaft und Gemeinschaft
Partnerstädte Paderborns zur Europawoche 2017 im historischen Rathaus
Am vergangenen Wochenende trafen sich Vertreter der europäischen Partnerstädte Paderborns, um die Möglichkeiten für eine „grenzüberschreitende Kooperation“ auszuloten. Unter dem Thema „Nachbarschaft, Partnerschaft und Gemeinschaft“ eröffnete Bürgermeister Michael Dreier am Freitag, 5. Mai, die Konferenz im historischen Rathaussaal. Eingebettet war dieses Treffen in die Veranstaltungen der Europawoche, die vom Westfälischen Forum unter Beteiligung der Stadt Paderborn und des Westfalen-Kollegs durchgeführt werden.
Waren sonst die Kontakte eher bilateraler Art, sollte bei diesem Treffen versucht werden, ein Interesse der verschiedenen Partner an einem gemeinsamen Konzept für Projekte und Kooperation zu wecken. Angestoßen war die Idee durch einen Wettbewerb „Europa bei uns Zuhause“, der vom Land NRW im vergangenen Jahr ausgelobt worden war. Das Westfälische Forum für Kultur und Bildung, das in Paderborn bereits verschiedene EU-Projekte realisiert hat und mit der Stadt seit vielen Jahren gut zusammenarbeitet, nahm den Hinweis auf diese Initiative auf und gewann einen Zuschuss zur weiteren Belebung der Arbeit mit den Partnerstädten. Die Vertreter der Partnerstädte sprachen sich für gemeinsame Projekte aus und nahmen anlässlich der Europawoche an einer Reihe von europäischen Einzelaktivitäten teil.
In der zweiten Runde am Samstag, 6. Mai, formulierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erste konkrete Schritte. Dr. Ulrike Kurth, die sich von dem Synergieeffekt einer gemeinsamen Veranstaltung von Vertretern der europäischen Städtepartnerschaften sowie des Netzwerkes des Westfalen-Kollegs und Westfälischen Forums innovative Ideen zur Partnerschaftsarbeit erhofft hatte, zeigte sich sehr zufrieden mit den ersten Ergebnissen. Nun gilt es diese Impulse und Ideen in feste Strukturen zu gießen und mit der konkreten Arbeit zu beginnen. Es ist davon auszugehen, dass es auch in Zukunft Anfang Mai gemeinsame Veranstaltungen der beteiligten Kooperationspartner geben wird, denn dadurch wird der europäische Gedanken intensiviert und in die Zivilgesellschaft getragen.