Langenohlkapelle leuchtete
Ein besonderes Erlebnis in einem Paderborner Kleinod
Vor kurzem erlebten ca. 50 Personen die in den letzten Jahren aufwendig restaurierte Langenohlkapelle auf dem Ostfriedhof als Gesamtkunstwerk aus Musik und historischem Ambiente.
Der bekannte Multi-Perkussionist David Kuckhermann eröffnete die neue Konzertreihe „Langenohlkapelle leuchtet!“ mit einem hinreißenden, total ausverkauften Konzert.
David Kuckhermann ist Musiker mit Leib und Seele, was er in seinem einzigartigen Umgang mit dem Hang, Handpan und einem arabischen Tamburin deutlich machte. Die wunderbaren Klänge, der volle, melodische Sound – man hatte den Eindruck, mindestens drei Personen musizierten in dem eindrucksvollen Gebäude.
Das Handpan ist ein großer, runder, metallener Klangkörper, der mit den Händen zum Klingen gebracht wird. Die Instrumente erinnern an den Panzer einer Riesenschildkröte, weshalb David Kuckhermann seine erste Solo-CD, die er 2012 herausbrachte, „The path of the metal turtle“ genannt hat. David Kuckhermann hat in Rotterdam und New York studiert und ist weltweit als Solokünstler, Berater und Lehrer unterwegs.
Die kleine, feine Konzertreihe wird in der Langenohlkapelle mit ihren nur ca. 50 Plätzen fortgesetzt. Dieser besondere Raum bietet mit seiner guten Akustik Künstlern mit Ambition für spirituelle Weltmusik eine ganz wunderbare Bühne. Sabine Voß, Geschäftsführerin vom „ruheraum Paderborn“, die das Konzept entwickelt hat und den Kontakt zu den Musikern pflegt, war sehr zufrieden mit dem Auftakt dieser Reihe - ebenso wie die Stadt Paderborn als Veranstalter.
Für das nächste Konzert konnte Tobias Bülow gewonnen werden. Als Gast anwesend, improvisierte er spontan mit David Kuckhermann eine mitreißende Zugabe.
Tobias Bülow wird am Sonntag, 26. November, ab 18.30 Uhr ein meditatives Solokonzert mit Boot-Monochord und Bansuri-Flöte in der Kapelle geben. Der Vorverkauf hat bereits begonnen; die Karten gibt es im Paderborner Ticket-Center.