Gegen Gewalt am Arbeitsplatz
Bürgermeister und Personalratsvorsitzender unterzeichnen Grundsatzerklärung
Eine Grundsatzerklärung gegen Gewalt am Arbeitsplatz unterzeichneten jetzt Paderborns Bürgermeister Michael Dreier und Meinolf Glahe, Vorsitzender des Personalrates bei der Paderborner Stadtverwaltung. Beide sind sich einig: „Dies ist ein wichtiger Schritt, die Sicherheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu gewährleisten und sie fortlaufend zu erhöhen.“
Mit der Grundsatzerklärung gegen Gewalt am Arbeitsplatz dokumentieren Bürgermeister und Personalratsvorsitzender gegenüber den Beschäftigten sowie den Kundinnen und Kunden der Stadtverwaltung, dass zum Schutz aller eine Gewaltausübung in jeglicher Form in den Dienstgebäuden der Stadtverwaltung sowie an allen Arbeitsplätzen grundsätzlich abgelehnt und mit allen Mitteln konsequent geahndet wird.
In den vergangenen Jahren kam es vermehrt zu verbaler und körperlicher Gewalt gegen Beschäftigte des öffentlichen Dienstes. Diesem bundesweiten Phänomen, das auch nicht vor der Paderborner Stadtverwaltung halt macht, soll durch Schulungen und zusätzliche Vorkehrungen in besonders sensiblen Bereichen begegnet werden. Wichtig ist insbesondere, dass die Beschäftigten ihre Rechte kennen und nach Übergriffen professionell unterstützt werden.
Die Grundsatzerklärung gegen Gewalt am Arbeitsplatz wird in den Dienstgebäuden der Stadtverwaltung, zum Teil auch mehrsprachig, ausgehängt. Sie bildet den Auftakt zu einer Reihe von Maßnahmen, die zur Erhöhung der Sicherheit am Arbeitsplatz in den kommenden Wochen und Monaten erfolgen werden. So ist zunächst eine breit angelegte Befragung der Beschäftigten geplant. Die aus dieser Befragung gewonnenen Erkenntnisse sollen dann in geeignete Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit umgesetzt werden.