Steinbildhauer stellt seine Arbeit vor

Am 15. und 16. September auf dem Marktplatz

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Wie schwer fällt in dieser von Technik und Maschinen geprägten Welt die Vorstellung, wie Menschen vor Jahrhunderten in jahrzehntelanger kleinteiliger Handarbeit großartige Bauwerke wie die Bartholomäuskapelle oder den Dom geschaffen haben. Kaum jemand mag sich genau vorstellen können, wie viele Abermillionen von Schlägen mit dem Steinmetzhammer im tagtäglichen Rhythmus aus rohen Steinbrocken die passgenau gearbeiteten Werkstücke werden ließen, die zum Gelingen der Bauwerke benötigt wurden.

Einen Eindruck von der Arbeit der mittelalterlichen Bauhütten vermittelt der Architekt und Steinbildhauer Frank Rottwilm am Freitag, 15. September, und Samstag, 16. September, jeweils von 11 bis 18 Uhr auf dem Paderborner Marktplatz in der Nähe des Neptunbrunnens. Rottwilm bearbeitet einen Rohstein mit traditionellen Werkzeugen und erklärt die verschiedenen Arbeitsschritte auf dem Weg vom Werkstück zum Bauwerk.

Die Demonstration der Steinmetzarbeiten geschieht anlässlich eines doppelten Jubiläums: In diesem Jahr wird die Bartholomäuskapelle 1.000 Jahre alt, im kommenden Jahr werden 950 Jahre Imad-Dom gefeiert.