Natur entdecken - Streifzüge zwischen Eggegebirge, Weser, Sauerland und Senne

Bildervortrag am Dienstag im Naturkundemuseum im Marstall

© Annette FischerMohn, Annette Fischer

Auf Einladung des Naturwissenschaftlichen Vereins Paderborn ist die in Schlangen lebende Fotodesignerin und Autorin Annette Fischer am Dienstag, 26. September, im Naturkundemuseum im Neuhäuser Marstall zu Gast. Um 19:30 Uhr präsentiert sie einen reich bebilderten Vortrag über die heimische Natur, der auf den eindrucksvolle Naturfotos ihres Ende 2016 erschienenen Bildbandes gleichen Titels basiert.
Der Eintritt zu dem Vortrag ist frei.

„Warum sieht eigentlich die Landschaft so aus, wie sie aussieht?“ Mit dieser Fragestellung im Gepäck hat Annette Fischer unzählige Streifzüge durch die vielgestaltige Region zwischen Eggegebirge, Weser, Sauerland und Senne unternommen. Bewaldete Bergrücken und Täler bestimmen dort ebenso das Bild wie fast baumlose Hochflächen, ackerbaulich genutzte Börden, von Grünland geprägte Flussniederungen sowie eine Sandebene, auf deren kargen Böden Kiefern- und Heidebewuchs dominieren. Zu entdecken gab es dabei eine ganze Menge: Lichte Buchenbestände, in denen zeitig im Jahr die Frühblüher ihre Teppiche ausbreiten, und Orchideenwiesen, die mit sommerlicher Farbenpracht und überraschender Artenfülle beeindrucken; schroffe Felsen, deren Geheimnisse sich oft erst auf den zweiten Blick offenbaren, und einiges mehr: Verborgene Schönheiten aufspüren und Bekanntes, auch Alltägliches im wahrsten Sinne des Wortes in einem neuen Licht sehen – darum geht es Annette Fischer, die als Fotografin Natur und Landschaft zwischen Weser und Diemel, Alme, Lippe und Ems erkundet.
„Man sieht nur, was man weiß“ ist ihr Motto, wenn sie den landschaftlichen Eigenarten unter anderem von Paderborner Hochfläche und Senne, Eggegebirge und Brakeler Bergland nachgeht.