Letzte öffentliche Führung durch die Sammlung Neithold
Am Samstag in der Reithalle in Schloß Neuhaus
Um die Jahrhundertwende gehörte es zum bürgerlichen Selbstverständnis, eine Kunstsammlung zusammenzutragen. Berlin, München, Frankfurt, Hamburg und Dresden waren die Zentren des Sammelns, hier lebte ein starkes Großbürgertum, hier lebten die angesehenen Künstler, und hier hatten sich die wichtigsten Kunsthändler niedergelassen, die es verstanden, ihre Kundschaft mit hochrangigen Kunstwerken zu versorgen.
Ein solcher bürgerlicher Sammler war der in Leipzig geborene, später in Dresden lebende Kaufmann Hermann Hugo Neithold (1862-1939). Rund 60 Gemälde trug er im Verlauf seines Lebens zusammen, darunter Stücke von Max Liebermann, Lovis Corinth, Wilhelm Trübner, Carl Spitzweg und anderen mehr.
Interessierte Kunstfreunde sind eingeladen zu einer letzten öffentlichen Führung durch die Ausstellung „Ein Kaufmann als Kunstfreund“ am Samstag, 16. September, um 14 Uhr. Die Ausstellung in der städtischen Galerie in der Reithalle in Schloß Neuhaus endet am kommenden Sonntag.