Der STEB war sein Kind

Betriebsleiter Raimund Prenger geht nach 25 Jahren bei der Stadt Paderborn in den Ruhestand

© Stadt PaderbornPrenger_Verabsch_BA, Jens Reinhardt, Paderborn-Sande

Ein westfälisches Urgestein mit Ecken und Kanten, ein Mann, der mit Zahlen umgehen kann und dem stets der Teamgedanke am Herzen lag. So charakterisierte Bürgermeister Michael Dreier den scheidenden Betriebsleiter des Stadtentwässerungsbetriebes Paderborn (STEB), Raimund Prenger. In der jüngsten Sitzung des für den STEB zuständigen Fachausschusses wurde der 65jährige von der Vorsitzenden Ulrike Heinemann und von Bürgermeister Michael Dreier in den Ruhestand verabschiedet, den er Ende des Monats antreten wird. Sein Nachfolger und damit Chef des städtischen Eigenbetriebs mit etwa 90 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wird ab Mai Markus Beine, der bisher als Stellvertreter tätig war.

Der STEB sei sein Kind gewesen, seine Weiterentwicklung habe ihm stets am Herzen gelegen, sagte Ulrike Heinmann. Die Vorsitzende des Betriebsausschusses und Ausschusses für Märkte und Feuerwehr betonte, dass Raimund Prenger immer ein verlässlicher und gut informierter Gesprächspartner für die Mitglieder des Ausschusses gewesen sei. Er habe die zum Teil schwierigen Sachverhalte verständlich dargestellt und geduldig auch Fragen dazu beantwortet. Da der Ausschussvorsitzenden nicht verborgen geblieben war, dass Raimund Prenger viel Spaß an Unternehmungen hat, überreichte sie im Namen der Ausschussmitglieder einen GOP-Gutschein sowie eine kleine Kiste seines Lieblingsbieres.

Den Dank des Rates übermittelte Bürgermeister Michael Dreier. Mit viel Engagement und Umsicht habe sich Raimund Prenger in die tagtägliche Arbeit als Betriebsleiter eingebracht. Stabile Abwassergebühren für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt seien dabei immer seine wichtigste Handlungsmaxime gewesen. Dreier lobte den Diplomingenieur und Diplomökonom als absoluten Überzeugungstäter, für den es keine Frage gewesen sei, seine Tätigkeit beim STEB um ein Jahr zu verlängern.