Die richtige Frau an der richtigen Stelle
Architektin Helga Voß verlässt nach fast 25 Jahren die Stadt Paderborn
„Sie waren die richtige Frau an der richtigen Stelle“, brachte es Bernhard Hartmann bei der Verabschiedung von Helga Voß auf den Punkt. Der Beigeordnete der Stadt lobte die engagierte Arbeit der stellvertretenden Leiterin des Gebäudemanagements der Stadt Paderborn (GMP). „In den fast 25 Dienstjahren für die Stadt Paderborn haben Sie eindrucksvolle Spuren hinterlassen“, bescheinigte er der studierten Raumplanerin und Architektin. Hartmann, der den Dank von Bürgermeister Michael Dreier überbrachte, nannte als Beispiele den Innenumbau des Rathauses, die Großbaustelle der beiden Gymnasien Pelizaeus und Reismann, viele Sporthallen und Kindergärten sowie auch den Umbau des Stadelhofs für die Volkshochschule. „Stets waren Sie mit Leidenschaft, Charme und Stil bei der Sache, haben kollegial, aber bestimmt Dinge vorangetrieben und mit dem richtigen Ton in den Gesprächen Menschen von ihren Lösungen überzeugen können“, so der Beigeordnete, der der Vorruheständlerin alles Gute für die Zukunft wünschte.
Dem Lob auf Helga Voß schlossen sich Personalratsvorsitzender Meinolf Glahe und Sören Lühr, Leiter des GMP, an. Glahe bedankte sich für die gute Zusammenarbeit und wünschte Helga Voß alles Gute für den neuen Lebensabschnitt. Der Gartenliebhaberin schenkte er im Namen des Personalrates eine Clementine. Sören Lühr bedankte sich bei Helga Voß für die sehr gute Aufnahme in den GMP. In der relativ kurzen Zeit, die er jetzt den GMP leite, habe er ihre Kreativität im Job, das loyale Verhältnis zu den Kolleginnen und Kollegen sowie ihre vielschichtige Denkweise erleben können.
Sie habe ihre Projekte mit Freude und Leidenschaft betrieben, verriet Helga Voß bei ihrer Verabschiedung. Der Beruf der Architektin, das habe sie schnell gemerkt, sei für sie der richtige gewesen. Die Arbeit in der Kommune sei sehr vielfältig gewesen. Sehr schnell seien mitunter kreative Lösungen erforderlich gewesen. Dabei sei es sehr viel wert gewesen, dass man sich auf ein gutes Team verlassen konnte, gab sie ein großes Lob an ihre Kolleginnen und Kollegen zurück. Es seien spannende Tage gewesen, viele Herausforderungen, die es zu bewältigen galt, hätten sie auch persönlich weitergebracht.