Unternehmensfrühstück im Rathaus

Thema Digitalisierung für die Stadtgesellschaft im Fokus

© Stadt PaderbornUnternehmerfrühstück, Paderborn

Bereits zum sechsten Mal folgten mehr als 140 Vertreterinnen und Vertreter der heimischen Wirtschaft der Einladung der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Paderborn (WFG) ins historische Rathaus der Stadt Paderborn. Bürgermeister Michael Dreier, der gleichzeitig Vorsitzender des WFG Aufsichtsrates ist begrüßte zur morgendlichen Stunde diesmal zum Thema Digitalisierung im historischen Ambiente des Rathauses.

Dreier informiert in seiner Ansprache über aktuelle Projekte der Stadt und führte in das Thema des Tages ein. „Wir haben uns in einem breiten Konsens in der Stadt entschieden die Digitalisierung für die Stadtgesellschaft zu entwickeln“, machte Dreier deutlich. Unter Moderation des WFG Geschäftsführers Frank Wolters, berichtete Christiane Boschin-Heinz als verantwortliche Ansprechpartnerin für die Digitalisierung im Rathaus über den Stand des Modellprojektes, bei der die Stadt Paderborn in OWL die Leitkommune darstellt. „Wir entwickeln in einem breit angelegten Netzwerk von Partnern aus der Stadt und Region Projekte, die der Stadtgesellschaft dienen sollen“, so Boschin-Heinz. Neben den umfangreichen Bereichen der Digitalen Verwaltung (e-government) zählen hierzu auch Projekte aus der Gesundheitswirtschaft, wie zum Beispiel die digitale Krankenakte oder elektronische Bezahlung und Buchungsvorgänge im ÖPNV.

Wolters erläuterte noch einmal kurz die Neuausrichtung der WFG, die nun sichtbar in die Umsetzung gekommen ist. Anfang des Jahres hat er bei der WFG ein Digitalisierungsteam installiert, das sehr aktiv die Digitalisierung mit der Wirtschaft in Paderborn vorantreibt. Jessica Krüger und Jürgen Janke machten in ihren Projektdarstellungen deutlich, dass die Digitalisierung zwar ein technischer Vorgang, aber für die Projektierung die Kommunikation der wichtigste Faktor ist. Neben dem Projektansatz „Handel und Digitalisierung“, an dem die Uni Paderborn, gemeinsam mit Citymanagement und WFG arbeitet, beschrieb Janke, die Arbeitsweise der WFG an dem Thema Digitalisierung. Während er von „Angstbesieger“ und Netzwerker spricht, wird deutlich welche Schritte teilweise noch erforderlich sein können. Deutlich wird, dass die WFG Projekte initiieren, Hemmnisse abbauen und die richtigen Menschen und Ideen zusammenbringen kann.

Die Vertreterinnen und Vertreter der teilnehmenden Unternehmen brachten sich aktiv in die Diskussion ein und baten ihre Unterstützung ein. Vielfach hoben sie hervor, dass die Digitalisierung nunmehr Fahrt aufgenommen hat und der rote Faden erkennbar wird.
Bürgermeister und WFG Geschäftsführer standen mit den Referenten allen Fragen offen zur Verfügung. Insgesamt war das Forum eine gelungene und gut besuchte Veranstaltung, die im kommenden Jahr ihre Fortsetzung finden soll.