Vortrag über Kunstmetropole Florenz

Am Dienstag, 30. Januar, in der VHS

© Stadt PaderbornVHS

Im Rahmen der Vortragsreihe „Kunststädte Italiens“ der Volkshochschule Paderborn stellt die Dozentin Mechthild Beike am Dienstag, 30. Januar, um 16 Uhr in der VHS am Stadelhof die Kunstmetropole Florenz vor. Im Mittelpunkt des Vortrags steht die Malerei der Renaissance zwischen dem 13. und 16. Jahrhundert in Florenz. Berücksichtigt werden außerdem kulturhistorische Aspekte der Stadt. Dazu präsentiert die Referentin zahlreiche Bilder.

Florenz gilt als die Wiege der Renaissance. Mit wachsendem Selbstbewusstsein begann der Mensch damals Kunst und Kultur zu revolutionieren. In der Malerei bildeten sich neue Maßstäbe heraus. Dies ging einher mit der Neuerfindung und Gestaltung des Bildraums, der Zentralperspektive und der Körperlichkeit.
Die geistige Grundlage der Renaissance war der Humanismus. Ein neues Menschenbild entstand und mit ihm das Aufkommen des Individualismus, das sich besonders auch in der Porträtmalerei zeigt. Dargestellt wurden nun handelnde Menschen, ihre Persönlichkeit und Bestimmung. Selbst die Muttergottes, das Jesuskind und die Engel werden plötzlich zu lebensprallen Menschen in ihrer Zeit.
Als die Medici-Familie 1434 die Macht in der Stadt übernahm, erwiesen sie sich zum Glücksfall für die Kunst. Sie waren reich und mächtig und investierten in die Kunst. Zu den berühmtesten Künstlern, die in Florenz wirkten, gehören unter anderem Michelangelo, Leonardo da Vinci, Ghirlandaio, Raffael und Botticelli.

Der Eintritt für den Vortrag von Mechthild Beike kostet 8 Euro (keine Ermäßigung). Anmeldungen sind unter Tel. (0 52 51) 8 75 86 10 oder online unter www.vhs-paderborn.de möglich.