Förderung des Radverkehrs kommt gut an

Studenten befragten Innenstadtbesucher

© Stadt PaderbornRathausplatz Paderborn, Paderborn

Eine positive Einstellung gegenüber der Förderung des Radverkehrs bescheinigten den Paderborner Bürgern jetzt Studierende der Wirtschaftswissenschaften der Universität Paderborn. Vom 11. Juni bis 1. Juli befragten sie Fußgänger und Radfahrer in der Paderborner Innenstadt mit dem Ziel, die Wahrnehmung in Bezug auf die Fahrradfreundlichkeit Paderborns zu erfassen. Insbesondere ging es dabei auch darum, wie die Öffnung des Rathausplatzes und Marienplatzes für den Radverkehr bei den Befragten ankommt.

Es stellte sich unter anderem heraus, dass die Befragten mit der Freigabe der beiden Plätze für den Radverkehr, momentan noch ein einjähriger Verkehrsversuch, überwiegend zufrieden sind, sich aber auch wünschten, dass noch weitere Bereiche freigegeben würden. Positiv bewertet wurden das Engagement der Stadt zur Förderung des Radverkehrs und die Bemühungen, das Fahrradklima generell zu verbessern. Die Wahrnehmung der Fahrradfreundlichkeit von Paderborn ist bei den Befragten insgesamt uneinheitlich. Mit der partiellen Öffnung der Fußgängerzone von 20 bis 9 Uhr für den Radverkehr ist man aber überwiegend zufrieden und wünscht sich weitere Maßnahmen.

48 Personen wurden von den Studenten befragt, darunter 27 Radfahrer und 21 Fußgänger. Die Verteilung zwischen Frauen und Männern in der Stichprobe war ausgewogen, 56 Prozent der Befragten waren im Alter von 16-31 Jahren, und 44 Prozent der Befragten waren 40 Jahre und älter. Die Befragung fand direkt am freigegebenen Streckenabschnitt statt.

Zehn Masterstudenten des Seminars zu nachhaltigen Dienstleistungen des Lehrstuhls für Dienstleistungsmanagement unter der Leitung von Frau Prof. Dr. Nancy Wünderlich und Frau Julia Rötzmeier-Keuper befragten die Innenstadtbesucher.