Neue Angebote im „Offenen Foyer“
Vielfältiges Programm im neuen Stadtmuseum
Das neue Stadtmuseum am Abdinghof bietet ab Ende März im „Offenen Foyer“ zahlreiche Vorträge, Theater und Gespräche an. Das „Offene Foyer“, ein neuer Veranstaltungsort in Paderborn, ist ein lebendiger Ort der Begegnung. In verschiedenen Themenreihen widmet sich hier das Museum dem Stadtleben in Paderborn. Idee, Konzept und die Durchführung liegen bei Markus Runte, Verantwortlicher des neuen und noch jungen Museums am Abdinghof. Mit der Ausrichtung des „Offenen Foyers“ möchte Markus Runte Bürgerinnen und Bürger, Wissenschaftler, Kreative, Dichter und Denker Paderborns einladen, die Stadt aus unterschiedlichen Perspektiven kennenzulernen.
Bereits an diesem Wochenende ist das Junge Ensemble des Kulturamts in der Reihe der „StadtTHEATER“ vom 16. bis 18. März sowie am 22. März, jeweils ab 19.30 Uhr, mit dem Theaterstück „Stadtgewächse“ zu Gast. Es ist ein sehr persönliches Stück, das einen Blick hinter die Fassaden der Smartphone-Ära wirft und sich mit dem Jungsein in der heutigen Zeit auseinandersetzt. Es beschäftigt sich mit den Menschen, die den Stadtcharakter
Paderborns bestimmen.
In der Reihe der „StadtGESCHICHTEN“ werden unter dem Titel „Oma, Opa, sagt doch mal...“ Nachmittage mit Paderbornerinnen und Paderbornern angeboten, die Erlebnisse aus ihrer Kindheit und Jugend erzählen. Moderiert werden die Gespräche von Moderatorin und Journalistin Julia Ures sowie von Markus Runte. Den Auftakt am 25. März machen Antje und Karl Telgenbüscher, die vom Leben an der Pader berichten werden, vielleicht sogar auf „Paddabörnsch“. Die unterhaltsamen Nachmittage richten sich an Familien, große und kleine Besucher sowie Seniorinnen und Senioren. Weitere Veranstaltungen sind am 22. April, 24. Juni und 21. Juli, jeweils von 15 bis 16.30 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Im Rahmen der „StadtGESPRÄCHE“ bietet das Stadtmuseum mittwochs ab dem 18. April eine Vortragsreihe in eigener Sache an und stellt einzelne Sammlungsbereiche vor. Den Auftakt macht am 18. April der Historiker Roland Linde zum Thema „Abdinghof – Spuren eines verlorenen Klosters“ im historischen Kreuzgang, der sich im Museum befindet. Über eine der wichtigsten Stadtkerngrabungen „Kötterhagen“ berichtet Ralf Mahytka am 25. April. Dr. Silke Köhn und Dr. Oliver Gradel referieren dann am 2. Mai über die „Stadtansichten Paderborns“ sowie die „Fürstenberger Adelsfamilie“, dessen imposante Sammlungen im Stadtmuseum ausgestellt sind. Zu einem Gang durch Paderborns „Stadttopografie und Stadtgeschichte“ lädt das Museum am 13. Juni bei einem Vortrag mit Frank Apel-Huismann ein. Dr. Mareike Menne wird die Vortragsreihe über den „Erinnerungsspeicher im Stadtmuseum“ am 4. Juli beenden. Die Vorträge beginnen jeweils um 19 Uhr, der Eintritt ist frei.
In der Reihe „StadtKUNST“ stehen am 8. April und 8. Juli die Fachhistoriker Köhn und Gradel für Fragen und Antworten zu historischen Objekten und Gemälden, die mitgebracht werden sollen, im Museum mit vorheriger Anmeldung unter Tel. (05251) 88 1247 bereit.
Das zweite Halbjahr beginnt im September. Dann stehen die Reihen „StadtLITERATUR“ und „StadtMUSIKANTEN“ im Fokus des „Offenen Foyers“. Schon jetzt aber sind Julia Ures und Markus Runte in der Vorbereitung eines sicherlich neuen Highlights am Ende des Jahres für ihre Heimatstadt Paderborn, denn dann wird das erste „Kulturheimspiel. Der Paderborner Jahresrückblick“ mit vielen Kreativen, Dichtern und Denkern am 8. Dezember stattfinden. Informationen zum Stadtmuseum sind auch unter Tel. (05251) 88 1247 erhältlich.