Dreier: Möbelstandort erhalten
Bürgermeister machte Haltung der Stadt deutlich
„Wir werden als Stadt jede Unterstützung im Rahmen unserer Möglichkeiten geben, damit es einen Wiederaufbau des Möbelhauses gibt“. Das machte Bürgermeister Michael Dreier in einem Gespräch mit Sonja Krieger von der Geschäftsleitung der Krieger Handel SE am späten Montagnachmittag sehr deutlich. Er zeigte sich sehr geschockt und überrascht von der Entscheidung der Krieger-Gruppe, das Finke-Einrichtungshaus an der Paderborner Straße zu schließen. Dreier brachte sein Unverständnis zum Ausdruck, dass man ihm noch im August versichert habe, dass Paderborn ein wichtiger Standort für die Krieger-Unternehmensgruppe sei. Man wolle sich in Paderborn aktiv in die Stadtgesellschaft einbringen und beabsichtige, den Namen Finke zu erhalten, hieß es damals.
In dem Gespräch, das er gemeinsam mit Frank Wolters, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft führte, kritisierte Dreier die Informationspolitik der Krieger-Gruppe. Auch er habe von dieser für Paderborn schlimmen Nachricht nur aus den Medien erfahren. Das sei kein vertrauensvoller Umgang, so Dreier. Diese Nachricht sei ein schwerer Schlag insbesondere für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, aber auch für den Möbelstandort Paderborn. Es wurde vereinbart, den Dialog fortzusetzen und in einen regen Austausch zu treten, um die bestmögliche Lösung für Paderborn zu erreichen.