Ab Montag: 18 Schulen wieder mit Essen
Stadt Paderborn zum Schulessen nach den Weihnachtsferien
Nach intensiven Gesprächen mit weiteren Caterern wird die Stadt Paderborn nach der Insolvenz des bisherigen Caterers ab Montag, 7. Januar, die Offenen Ganztagsgrundschulen (insgesamt 17) sowie die Realschule In der Südstadt wieder mit Mittagessen versorgen. Aufgrund eines umfangreichen organisatorischen und logistischen Abstimmungsbedarfes können die übrigen weiterführenden Schulen erst ab Montag, 14. Januar, wieder beliefert werden. Betroffen von der Insolvenz waren insgesamt 28 Schulen mit etwa 2.700 Essen.
Schuldezernent Wolfgang Walter: "Wir haben mit Hochdruck an der jetzigen Interimslösung gearbeitet, um in möglichst vielen Schulen die Essenversorgung sicherzustellen. Wir bitten um Verständnis, dass angesichts der großen Zahl der betroffenen Schulen noch nicht überall zum Schulbeginn im neuen Jahr das Essen geliefert werden kann."
Nicht betroffen von der jetzigen Neubeauftragung sind die Gesamtschulen Friedrich Spee und Heinz Nixdorf, die nach den Weihnachtsferien ab 7. Januar wie gewohnt weiterbeliefert werden.
Für die von der Caterer-Insolvenz betroffenen Schulen wird das Schulverwaltungsamt die Schulverpflegung ab dem kommenden Schuljahr 2019/2020 neu ausschreiben. Nicht betroffen von der Neuausschreibung sind die Gesamtschulen Friedrich Spee und Heinz Nixdorf.
Die erst in diesem Jahr beauftragte Catering-Firma hatte zum 20. Dezember des vergangenen Jahres die Essenslieferung an die Paderborner Schulen eingestellt. Die Firma hatte einen Eigenantrag auf Insolvenz gestellt und sah sich nach Rücksprache mit dem zuständigen Insolvenzverwalter nicht mehr in der Lage, die Schulen weiterhin mit Essen zu beliefern.
Die Catering-Firma hatte behauptet, dass die Vorgehensweise der Stadt Paderborn dazu geführt hätte, dass sie jetzt Insolvenz anmelden müsse. Das hatte die Stadt entschieden zurückgewiesen.