Wolfgang Fingerhut geht in den Ruhestand

Nach 43 Jahren bei der Stadt Paderborn

© Stadt PaderbornWolfgang Fingerhut, Joanna Becker

Der stellvertretende Amtsleiter des Amtes für Umweltschutz und Grünflächen, Wolfgang Fingerhut, geht nach über 43 Jahren bei der Stadt Paderborn Ende Januar in den wohlverdienten Ruhestand. „Meine Arbeit hat mir immer viel Spaß gemacht, das lag vor allem an meinen lieben Kollegen und den vielseitigen Veranstaltungen und Projekten, die ich begleiten durfte“, zog Fingerhut ein Resümee unter seine langjährigen Tätigkeiten bei der Stadt.

Nach seiner Ausbildung zum Industriekaufmann holte Wolfgang Fingerhut sein Abitur nach, bevor er zwei Jahre lang bei der Marine als Schnellbootfahrer angestellt war. Am 1. Oktober 1975 begann er dann seinen Dienst bei der Stadt als Auszubildender zum Diplomverwaltungswirt, darauffolgend arbeitete er dreieinhalb Jahre lang in der Kämmerei der Stadt. Mit 28 Jahren wechselte er zum Sportamt der Stadt Paderborn als stellvertretender Amtsleiter. Diese Position führte er von 1981 bis 2001 aus, anschließend war er in der Organisationsabteilung des Hauptamtes beschäftigt. Seit Dezember 2005 besetzt Fingerhut dann die stellvertretende Amtsleiterstelle des Amtes für Umweltschutz und Grünflächen.

Einer seiner Hauptaufgaben besteht in der Betreuung der Friedhöfe der Stadt. Im Zuge dessen hat er sich vor allem für die Entwicklung der Friedhofskultur eingesetzt, so wurden unter seiner Leitung einige Kapellen und Abschiedsräume saniert. 2012 war er maßgeblich an der Einführung der Baumbestattung beteiligt, bei welcher die Angehörigen die Verstorbenen unter einem extra dafür gepflanzten Baum auf dem Friedhof in einer Urne bestatten. Weiterhin sei ihm wichtig, dass, im Gegensatz zu den Friedwäldern, alle Paderborner Friedhöfe mit einer regelmäßigen Busanbindung erreicht werden können.

2015 übernahm Wolfgang Fingerhut mit der Projektsteuerung des Aufbaus vom Trainingsnachwuchs-Leistungszentrum des SC Paderborn ein großes Projekt der Stadt, welches innerhalb von nur einem halben Jahr im Dezember 2015 fertiggestellt werden konnte. Auf seinen Ruhestand freue er sich, auch wenn er jeden Tag gerne und mit Spaß seine Arbeit ausgeführt habe, so der stellvertretende Amtsleiter. Bald habe er wieder mehr Zeit um seinen Hobbies, wie Golfen, Skifahren und Segeln nachzugehen, und um seine Freunde wieder regelmäßig zu treffen.