Lebendige Stadtgeschichten

Stadtmuseum startet mit neuen Angeboten im „Offenen Foyer“

© Stadt PaderbornLebendige Stadtgeschichten, Joanna Becker

Das Stadtmuseum am Abdinghof bietet ab März in seinem „Offenen Foyer“ wieder zahlreiche Vorträge, Theater, Konzerte und Gespräche an. Das „Offene Foyer“ ist ein lebendiger Ort der Begegnung im Stadtmuseum. In verschiedenen Themenreihen widmet sich das Museum dem Leben in Paderborn, um die Stadt aus unterschiedlichen Perspektiven kennenzulernen.

In der Reihe der „Stadtmusikanten“ wird am Freitag, 8. März, der Paderborner DJ Cut Spencer mit einem „Solo für Josefthomas Brinkschröder“ auflegen. Das Museum setzt hiermit die erfolgreiche Serie „Solo für…“ in Kooperation mit dem Stadtmagazin „Heft“ fort. „Willkommen zu den Sommer-Konzerten des Stadtmuseums“ heißt es dann erstmalig im Juli: dann bietet das Museum im Klostergarten unter dem Motto „umsonst & draußen“ Livemusik unter freiem Himmel an. Bislang stehen DJ und Elektroartist Adda Schade am Freitag, 19. Juli, und Singer- und Songwriter Carsten Mentzel am Samstag, 20. Juli, fest. Der Sounddesigner Michael Driesner wird den Klang und den Garten in das rechte Licht setzen.

In der Reihe der „Stadtliteratur“ werden anlässlich der Literaturtage 2019 am Freitag, 15. März, und Samstag, 16. März, zahlreiche Lesungen unter der Regie des Kulturamtes angeboten, hierunter unter anderem eine achtstündige Lesung mit Freunden von Stani, die seinen Roman „Der Königsschuss“ vorlesen werden. Die Stadtschreiberin der Literaturtage 2018, die Berlinerin Lisa Danulat, wird ihren Text im „Born“ im Film präsentieren, der künftig dann im Erinnerungsspeicher des Stadtmuseums abgerufen werden kann.

In der Reihe der „Stadttheater“ werden in unregelmäßigen Abständen Ensembles eingeladen, in deren Stücken es um Stadt und Stadtgesellschaften gehen wird. Mit dem Thema „Freidenkerinnen. Lyrikerinnen im Aufbruch“ werden am Freitag, 14. Juni, Ann-Britta Dohle, René Madrid und Birgit Noll ein literarisch-musikalisches Schauspiel mit filmischen Impressionen zeigen.

Mit den „Stadtgeschichten“ wird die beliebte Reihe „Oma, Opa, erzählt doch mal…“ mit Julia Ures und Markus Runte fortgesetzt. Dann erzählen Menschen aus Paderborn bei Streuselkuchen und Schmalzbrot sonntags ihre Erlebnisse aus Kindheit und Jugendzeit in Paderborn. Termine sind an den Sonntagen, 24. März, 28. April sowie 30. Juni und am 21. Juli, jeweils von 15 bis 17 Uhr. Interessante Geschichten wird es auch am Mittwoch, 19. Juni, geben: dann stellt Dozent Ulrich Vogt in einem Bildervortrag sein „Paderborn in Farbe“ vor, zahlreiche Fotografien aus über 100 Jahren Stadtgeschichte vor: es ist eine Hommage und Liebeserklärung an Paderborn. Weitere Stadtgeschichten gibt es an jedem ersten Sonntag im Monat bei Rundgängen durch das Museum mit Kulturamtsleiter Christoph Gockel-Böhner.

Interessante Vorträge bietet das Museum in der Reihe der „Stadtgespräche“ an, wie am Dienstag, 14. Mai, mit dem Historiker Dr. Karsten Wilke zum Thema „Rechtsextremismus: Erscheinungsformen in OWL“ und am Donnerstag, 6. Juni, mit Dr. Bastian Fleermann in seinem Vortrag über den „Novemberpogrom 1938 im heutigen NRW“ referieren wird. Die Vorträge werden im Rahmen der Sonderausstellung „Synagogen in Deutschland. Eine virtuelle Rekonstruktion“ vom Samstag, 30. März, bis Sonntag, 30. Juni, angeboten (Kurator Dr. Andreas Neuwöhner).

Schon jetzt können sich Interessierte in der Reihe der „Stadtkunst“ zur Kunstsprechstunde unter der Tel-Nr. 05251/881247 (außer montags) anmelden. An den Sonntagen, 7. April und 16. Juni, werden die Experten Dr. Silke Köhn und Dr. Oliver Gradel wieder zu Gast im Stadtmuseum sein und Kunstobjekte kostenlos begutachten. Mitgebracht werden können Gegenstände aus den Sachgebieten Gemälde, Druckgrafik und Zeichnung, Porzellan, Keramik, Silber, Metall und Glas. Um einen Künstler der Stadt, Josefthomas Brinkschröder (1909-1992) geht es nochmals in der letzten öffentlichen Führung durch die Sonderausstellung „Mensch, Brinkschröder!“ (bis Sonntag, 17. März) mit Markus Runte am Sonntag, 10. März, um 11.30 Uhr.

Weitere Informationen zum barrierefreien Museum gibt es auch unter 05251/881247 und ab dem 1. April auf der neu gestalteten Website unter www.paderborn.de/stadtmuseum.